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64 Jahre, Komponist, geboren 7.5.1833 in Hamburg, gestorben 3.4.1897 in Wien. Er war als Klavierbegleiter unterwegs, war Hofmusik-Direktor in Detmold und 1862-64 Chormeister der Singakademie in Wien, wo er sich 1878 endgültig niederließ. Brahms war mit Hans Guido Bülow und mit Joseph Joachim befreundet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Komponisten der Zeit suchte er die musikalischen Formen zu wahren und sogar in einem romantischen Klassizismus auf ältere Musik zurückzugreifen. Er komponierte Kammermusik und Symphonien, nicht aber Programmmusik und Opern, wodurch er in einen starken Gegensatz zu der Neudeutschen Schule Liszts und Wagners geriet. Neben dem Klassismus sind bei ihm lyrische Züge bes. ausgeprägt, am deutlichsten in seinen Liedern und in der Klaviermusik.
4 Symphonien, 2 Serenaden, 2 Ouvertüren für Orchester
1 Klavierkonzert,
1 Violinenkonzert,
1 Doppelkonzert für Violine und Violoncello
Kammermusik, darunter:
3 Klaviertrios
Quartette:
3 Streich-, 3 Klavier-
Quintette:
2 Streich-,
1 Klarinetten-, Klavier-
3 Sonaten,
4 Balladen,
2 Rhapsodien,
3 Intermezzi für Klavier
Orgelwerke,
Chorwerke, u.a. "Ein deutsches Requiem" für Sopran, Bariton,Chor,
Orchester und Orgel