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Sklaven sind Menschen ohne Ehre, sie gelten als Eigentum einer anderen Person. Ihre Arbeit und Dienste sind erzwungen und sie besitzen kein Eigentum. Sie sind dem Willen ihres Besitzers vollständig unterworfen.
Die ersten Sklaven kamen 1619 nach Amerika, sie waren hauptsächlich Afrikaner, aber auch andere Menschen aus armen Gebieten. Bis 1660 war die Versklavung befristet, ab 1661 ging man zur lebenslänglichen Versklavung über. Der Sklavenstatus wurde 1662 vererbbar. Der Sklavenhandel in Amerika dauerte von 1619, damals war der Handel von Sklaven erlaubt, bis 1808, von da an galt es als illegal, wurde aber trotzdem manchmal noch gemacht. Am Ende des 17. Jahrhunderts stieg die Bezahlung fur Sklaven, so breitete sich die Sklaverei noch mehr aus. In Amerika beschränkte sich die Sklavenhaltung hauptsächlich auf die Südstaaten, da die Farmer und Plantagenbesitzer dort auf Grund des wirtschaftlichen Aufschwungs und dem dadurch entstandenen höherem Bedarf an Baumwolle, Tabak, Kakao, Reis und Getreide billige Arbeitskräfte brauchten. Deswegen wurden Massen an Afrikanern verkauft, manchmal verkauften die Eltern ihre Kinder um etwas Geld zu besitzen, da Afrika sehr arm war.
Der Transport der Sklaven von Afrika nach Amerika war schrecklich. Ihn uberlebten nur 20-50% der auf das Sklavenschiff verladenen Sklaven. Ihnen stand nur m² pro Person zur Verfugung und die vorschriftliche Höhe von 80cm wurde oft unterschritten, bis zu 40cm. Sie lagen in Blut, Eiter und ihren Ausscheidungen. Während der Sklavenzeit wurden bis zu 10 Mio. Sklaven verkauft. Vor dem Transport wurden sie mit einem Brandzeichen markiert.
Das Sklavengeschäft zog Betrüger an, die Sklaven stahlen und weiterverkauften und war vielen Menschen ein Dorn im Auge.
Der Südstaaten-General Robert E. Lee sagte 1856: Die Sklaverei ist in jedem Land ein moralisches und politisches Übel..., ein größeres Übel für die Weiße Bevölkerung als für die schwarzen Rassen.
Die Afrikaner mussten den ganzen Tag auf Plantagen arbeiten. Sie wurden wie Maschinen behandelt, bekamen Peitschenhiebe zur Antreibung und so gut wie gar nichts zu essen. Schlafen durften sie immer nur sehr kurz und dann in Hütten aus Brettern, welche auch im Winter nicht beheizt waren.
Sie arbeiteten nackt, hatten nur einen alten Lumpen für ihren Unterkörper. Gesetzlich war es für die Sklavinnen ebenso schwierig, die Vergewaltigung einer Sklavenfrau war in den Gesetzen nicht vorhanden, also auch nicht strafbar. Sklaven galten als Unperson und waren somit Ding und Mensch.
Allerdings musste ihn ein freier Wille genehmigt werden, sonst waren sie selbst nicht strafbar.
Bei Sklaven war eine Straftat z.B. das Verlegen einer Harke, das Zerbrechen eines Kammes oder das Anbrennen lassen einer Waffel. Diese "Straftat" gehört schon zu den größeren und wurde mit Peitschenhieben auf nacktem Rücken bestraft, wobei der Sklave an den Händen aufgehängt war und an der Peitschenspitze befand sich ein Nagel. Die Wunden wurden danach mit Salz und Wasser behandelt, es ist allerdings nicht erklärbar, warum das Salz festgeklopft werden musste.
Körperliche Torturen waren eine Selbstverständlichkeit und wurden auch teilweise ohne Grund eingesetzt, z.B. schnitt ein Aufseher einem Sklaven den Armmuskel durch um ihn zu schwächen. Sklaven wurden teilweise mit anderen Sklaven verheiratet, um sich eine eigene "Sklavenfamilie" aufzuziehen, meist wurden Sklavinnen aber einfach nur vergewaltigt und so entstanden auch Mischehen, welche aber 1705 verboten wurden.
Gegen all die Ungerechtigkeiten haben sich die Sklaven natürlich auch versucht zu wehren, doch die Aufstände endeten oft blutig und nutzten nichts.
Im 18. Jahrhundert entstanden die Sezessionskriege. Die Südstaaten Amerikas kämpften gegen die Nordstaaten. Die Südstaaten waren fur Sklaverei und die Nordstaaten waren gegen die Sklaverei. Zum Gluck gewannen die Nordstaaten und die Sklaverei war damit beendet, aber die Abneigung gegenüber den Schwarzen blieb.
Die Afroamerikaner waren weiterhin nicht gleichberechtigt, es gab Rassentrennungen und Rassismus. Da sie in den ländlichen Gebieten keine Chancen auf gute Bildung hatten, versuchten die meisten Afroamerikaner in den Stadtgebieten Fuß zu fassen. Dort wurden sie aber auch nicht angenommen und es bildeten sich Ghettos, arme Stadtviertel, in denen nur solche Leute lebten.
Ab 1600 wanderten viele Europäer nach Amerika, das neue Land, aus, weil sie sich Reichtum und Wohlstand versprachen. Zwar hatten sie fur die überfahrt nicht genug Geld, doch sie finanzierten dies, indem sie für Jahre danach in der Neuen Welt als unbezahlte Arbeitskräfte arbeiten. Manchmal übernahmen auch Kolonie-Gesellschaften dies. 1607 entstand die erste englische Kolonie Jamestown in Virginia. Schon nach kurzer Zeit erkannte man, dass man da hauptsächlich Tabak, der zu einer neuen Sucht führte, die viel Geld erwirtschafte, und Baumwolle anbauen konnte. Land gab es im Überfluss, doch fehlte es an Arbeitskräften. Zwar arbeiteten viele Europäer ihre Überfahrt ab, trotzdem reichte das nicht aus.
Arne Breitsprecher, Tim Sommer, Jonas Scholl, Dominik Berlin, Anna Lena Nissen und Paula de BoerIm Jahre 1820 fingen viele Leute an in die USA einzuwandern. Unter den Leuten waren besonders Deutsche, Italiener, Griechen, Irländer, Ungaren, Polen und Russen, aber auch die anderen europäischen Staaten waren vertreten. Insgesamt sind 34.615.000 Europäer nach Amerika eingewandert. Das geschah im Zeitraum von 1820 bis Heute, also in 186 Jahren und es werden immer mehr. Der Hauptgrund für die Auswanderung von 1890 bis 1920 war die Wirtschaftskrise und der darauf folgende erste Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 anhielt.
Der Auswanderungsgrund fur die Deutschen, war der Wirtschaftszusammenbruch und der erste Weltkrieg, der Deutschland noch mehr ins Übel stürzte. Die Italiener suchten Jobs in den großen Staaten und brachten auch die Mafia in die USA. Auch die Griechen suchten nach Arbeit. Die Polen, Österreicher, Ungaren und Russen flohen Deutschen vor dem ersten Weltkrieg. Und die Iren flohen vor der Hungersnot, die durch die Kartoffelpest ausgelöst wurde. Als sie ankamen wurden einige enttäuscht, da die Städte überquollen und die meisten Jobs schon besetzt waren. Viele landeten so wieder auf der Straße und immer mehr schlossen sich der Italienischen Mafia an, die 1930 den Höhepunkt ihrer Macht erreichte.
Simon Schaloumov, Niko Stoye und Tim HartmannBjarne Herjolfsson entdeckte als erster Amerika. Eigentlich wollte er nach Grönland, um den dort lebenden Wikingern als großer Händler Waren zu verkaufen, doch er geriet in einen Sturm und trieb vom Kurs ab und landete vor der Kuste Labradors, also in Kanada. Neufundland ist der heutige Name dieses Gebietes, doch Bjarne nannte sein entdecktes Land Vinland, also Weinland. Bjarne fuhr zuruck und berichtete den Wikingern aus Grönland von seiner Entdeckung. Leif Eriksson brach mit einer Flotte mit 35 anderen Wikingern auf, um das neue land zu erkunden. Dies geschah um 1000 n.Chr.
Die Wikinger kamen nach Amerika, weil sie Holz und neues Land brauchten, unter anderem benötigten sie Holz für ihre großen, langen und schnellen Schiffe, mit denen es für die damalige Zeit schon eine große Leistung war Amerika zu erobern. Die Wikinger lebten ursprunglich in drei Ländern, die man heute unter Skandinavien kennt, also Schweden, Dänemark und Norwegen. Dort sind unterschiedliche Landschaften und Klimazonen vorzufinden.
Um 860 n.Chr. entdeckten die Wikinger Island und besiedelten es. Island sah damals nicht so aus, wie heute. Das sagen Bodenproben, die man in Island genommen hat. Damals soll Island nur wenig bewaldet gewesen sein und da es dadurch bald an Holz mangelte und dieses zu Streitereien untereinander führte, machten sich die Wikinger um 985 n.Chr. auf und entdeckten Grönland (Grünes Land) mit von 25 Schiffen.
Die Wikinger kamen ungefähr 500 Jahre vor Christoph Columbus nach Amerika und waren somit die ersten Europäer, die nach Amerika kamen. Die Wikinger wurden von den Christen nicht ernst genommen und galten bald als vergessen.
Die Wikinger blieben nicht lange in Amerika, denn es kam zu Kämpfen mit den Indianerstämmen und zum Nahrungsmangel. So verließen sie Amerika nach drei Jahren wieder und holten nur noch gelegentlich Holz.
Ameli Uhlig, Louisa Pielke, Anna Lena Hainzinger, Cornelia Hofsäß und Nina MuhlhanDie ersten Spanier in Amerika waren Kolumbus und Spanische Händler oder Seefahrer die auf der Suche nach Gold in Indien Waren. Denn laut dem Buch von Marco Polo, das Kolumbus besaß gab es in Indien riesige Goldvorkommen und Reichtum an Silber und anderen Bodenschätzen. Kolumbus verdankte seinem Aufbruch nach Indien (Amerika) einem Rechenfehler der länge der Strecke nach Indien. Dass die Berechnungen in etwa auf Amerika passten war Reines Glück.
Da die Lage in Spanien schlecht war und der König wie ein Diktator handelte. Das Land wurde mehrmals durch Kriege ausgebeutet und das Volk war arm. Das Volk konnte aber nicht ins Landesinnere auswandern, weil sie dann in den Krieg gelaufen wären. Als nun die Möglichkeit aufkam in ein noch unbesiedeltes Land (Amerika) auswandern zu können, nutzen sehr viele Spanier diese naturlich. Denn sie erhofften sich dort ein friedliches und ruhiges Leben.
Die Regierung wechselte in wenigen Jahren sehr oft. Nach dem Isabella starb, wurde ihre älteste Tochter Johanna mit ihrem Mann Philipp I. die Nachfolgerin. Als Philipp jung starb und Johanna als verrückt erklärt wurde, wurde Ferdinand zum Vormund seines Sohnes erklärt. Als er 1516 starb, übernahm Kardinal Jimenez die Regierung, bis 1517 Karl I., der Sohn von Ferdinand, die Regierung antrat. Jedoch verließ er 1520 den Trohn, um als Kaiser des heiligen römischen Reiches weiter zu regieren. Diese ganzen Könige waren durchgehend in irgendwelche Kriege verwickelt. Zuerst gegen die Ketzer der römisch-katholischen Kirche. Dann gegen die Muslime und zuletzt im 30 jährigen Krieg. Zudem herrschte im Land Despahtismus. Das heißt "Herrscher bestimmen über das Leben ihrer Untertanen". Die Burger des Despahtismus mussten ihrem Anführer willenlos gehorchen. So eine Situation finden wir im dritten Reich unter der Herrschaft Hitlers wieder. Wegen dem andauerndem Krieg wurde die Bevölkerung durch hohe Steuern völlig ausgebeutet. Sie flohen übers Meer, weil sie sich da ein besseres Leben erhofft haben.
Als die Spanier 1492 in Amerika ankamen, stießen sie auf die Ureinwohner, die sie Anfangs sehr freundlich begrüßten. Später aber kämpften die Indianer gegen die Spanier und zerstörten die Festung La Navidad und brachten die von Kolumbus zurückgelassenen Wächter um, denn diese nahmen ihnen die Bodenschätze wie Gold und Silber weg.
Die wohl größte Auswirkung auf Heute wäre, dass 43 Millionen Spanier in Amerika leben. Aus dem damals noch unbesiedeltem Land ist Heute eine Weltmetropole geworden. Es leben mehr Spanier in Amerika als in Spanien. Die meisten Spanier leben in Mittel- und Südamerika. Spanisch wird von ca. 360 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Ausschlaggebend dafür: Kolumbus brach am 25. September von Cadiz aus mit 17 Schiffen und ca. 1.500 Leuten zur zweiten Reise auf, um die entdeckten Gebiete zu besiedeln.
Julian Dwenger, Kasimir Möwius, Frithjof Bauer,Michel Zahn und Tim BehrensVor ca. 35.000 Jahren wanderten die ersten Menschen in Amerika ein. Diese Menschen wurden später von Kolumbus "Indianer" genannt. Er dachte ja, dass er in Indien gelandet ist. Er hatte keine Ahnung, dass er einen neuen Kontinent entdeckt hatte. Deshalb "taufte" er das Volk "Indianer".
Jetzt zur Frage wie die Indianer überhaupt nach Amerika gekommen sind. Eine von vielen Theorien ist, dass die Indianer den Tieren die sie jagten von Sibirien über die Beringstraße, eine natürliche Landbrücke die heute aber nicht mehr existiert, folgten. Die Indianer hatten in ihrer Heimat nicht mehr so viel zu essen und folgten aus diesem Grund den Tieren. Auf dem neuen Kontinent gab es zu diesem Zeitpunkt noch sehr viel Platz zum leben und viel Nahrung.
Die Indianer waren Jäger und Sammler. Sie jagten und jagten ohne Rücksicht darauf, dass sie dadurch ca. 35 Säugetierarten ausgerottet hatten. Darunter waren auch das Mammut und das amerikanische Pferd. Die Tiere wurden qualvoll mit Speeren getötet. Die Indianer haben sich nach und nach in verschiedene Stämme aufgeteilt. Es gab/ gibt unter anderem Folgende: Apachen, Modoc, Yana, Alsea, Blackfeat, Caddo, Fox, Irokesen, Maido, Nahavo, Ottawa, Pima, Sioux, Tsimshiam, Wintu, Yushi und Zuni. Jeder Stamm hatte eigene Rituale. Fur die Männer des Mohave-Stamms war es sehr typisch, dass sie lange Rastalocken trugen. Die Weißen wollten die von ihnen oft auch Rothäute genannten nicht auf "Ihrem" Grund und Boden haben und versuchten sie deshalb auf oftmals sehr grausame und blutige Weise auszurotten. Das wäre ihnen ja auch fast gelungen. Noch etwas zu den Rothäuten. Viele Leute denken fälschlicherweise, dass die Indianer tatsächlich rötliche Haut haben, doch das ist falsch. Ihre Haut ist meist gelb bis braun. Die Amerikaner nannten die Indianer nur Rothäute weil sie sich vor Kämpfen stets rot bemalten. Eine Zweite ebenfalls sehr grausame Weise war es, dass sie einfach die Indianer mit einer Art natürlichen Waffe bekämpften. Mit Infektionen. Sie verbreiteten Krankheiten teils sogar ganz gezielt unter Ihnen. Man geht davon aus, dass ca. 90% der Indianer aufgrund von Krankheiten starben und dass viele der Stämme schon ausgestorben waren, bevor irgendein Siedler sie je zu Gesicht bekam!
Diese erschreckenden Fakten führten dazu, dass heute die Indianer schon in Reservaten leben und von einigen Organisationen geschützt werden. Eine Tatsache, die eigentlich ziemlich schade ist, dass die meisten der heute noch lebenden Indianer sich schon den modernen Lebensumständen angepasst haben und nun ein "normales" Leben führen. Sie heiraten weiße Amerikaner und die Kinder sind dann schon nur noch "halbe" Indianer. Die Indianer, die nun in Reservaten leben, haben keinerlei Rechte. Sie kriegen keinen Job, wenn nur zu Hungerslöhnen und das hilft ihnen auch nicht viel. Die Arbeitslosigkeit fuhrt zu Drogenmissbrauch, Armut und starker Kriminalität vor allem unter den Jugendlichen unter ihnen. Heute im 21. Jahrhundert, wird schon sehr viel gegen die Armut und die Rechtlosigkeit von Indianern unternommen. Mit erstaunlich hohem Erfolg. Vielen Indianern wird Arbeit beschafft, indem sie alte Kunstgegenstände auf die traditionelle Weise herstellen und sie dann an Touristen verkaufen. Eine zweite Art von den Indianern Geld zu verdienen ist, dass sie Casinos eröffnen. Das darf man ja in vielen Teilen Amerikas nicht aber in den politisch unabhängigen Reservaten ist es erlaubt. Aus den Erlösen werden Schulen und Krankenhäuser errichtet.
Ein Spruch von der Seite www.Indianer.de zeigt recht deutlich, was die Indianer wahrscheinlich über die Weißen Amerikaner denken: "Die Weißen Amerikaner sind bestenfalls Gäste auf diesem Kontinent, man könnte auch sagen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika auf gestohlenem Land errichtet sind."
Die Indianer stellen heute nur noch etwa 2% der gesamten Bevölkerung Amerikas dar. Eine erschreckende Tatsache, wenn man bedenkt, dass die Indianer die ersten Menschen im heutigen Amerika waren...
Jana Niklaus, Lavinia Permien, Lara Behrens, Laura Hellmig, Nele Christiansen, Sine Sprätz