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Anmeldung zur Profiloberstufe/ neue 5. Klassen

Profiloberstufe:

Für die Anmeldung zur Profiloberstufe benötigen wir das Halbjahreszeugnis und den Anmeldebogen. Der Anmeldezeitraum ist vom 01.02.2010 bis zum 26.03.2010.

Am 17.02.2010 findet um 19:00 Uhr in der Aula ein Informationsabend über die Profiloberstufe statt. Interessierte Eltern und Schüler sind herzlich eingeladen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Die Profilverantwortlichen werden Sie über die einzelnen Profile informieren sowie allgemeine Informationen zum Abitur erläutern.

Anmeldung 5. Klassen

Die Anmeldung der Schüler der 5. Klassen erfordert folgende Unterlagen:

- das Anmeldeformular

- die Geburtsurkunde Ihres Kindes (Kopie)

- den Anmeldeschein der Grundschule

- ggf. Legasteniebescheid (Kopie)

- die Schulartempfehlung der Grundschule

- das Formular Teilnahme an Religionsunterricht

- bei einer Regionalschulempfehlung muss ein Beratungsgespräch stattfinden, die Termine dafür sind der 09.03. und 10.03.10

-ggf.den aktuellen Lernplan der Grundschule (Kopie)

- die Sorgerechtsbescheinigung, falls Sie Ihr Kind allein erziehen.

Sollte Ihr Kind einen Anspruch auf eine Winter- oder Jahresfahrkarte haben, benötigen wir ein Passbild.

Das Anmeldeformular sowie das Formular Teilnahme an Religionsunterricht finden Sie zum Download auf unserer Internetseite.

Unsere Öffnungszeiten für die Anmeldungen sind: Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr-15:30 Uhr und Freitag von

08:00-13:00 Uhr. Der Anmeldezeitraum ist vom 15.03.-26.03.2010.

Jetzt bis Später / 11.12.2009

Liebe Eltern,

auch wenn das Wetter frühlingshaft anmutet und morgens einige Vögel zwitschern, so kommen wir dennoch nicht um die Erkenntnis herum, dass Weihnachten unmittelbar bevorsteht. In der Schule sorgt ein festlich geschmückter Tannenbaum für Weihnachtsstimmung – er ist wie in jedem Jahr eine Spende der Fa. Ostermann. Ein herzliches Dankeschön geht daher an Herrn Ostermann, der uns rechtzeitig zum 1. Advent den Baum vorbeigebracht hat. Am 10. 12. 2009 konnten Eltern, SchülerInnen, Lehrkräfte und Freunde der Schule sich bei dem traditionellen Weihnachtskonzert auf das kommende Fest einstellen. Zwei Stunden lang zeigten die MusikerInnen der Schule, was sie zu leisten vermögen. Mit einem gemeinsamen Singen endete das stimmungsvolle Konzert in der Christuskirche. Über 900.-€ wurden für die Musikfachschaft gespendet. Auch unser jährlicher Afghanistan – Basar zum 1. Advent lockte viele Gäste in die JBS.“ Der Afghanistan-Basar war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg! Dass er auch in diesem Jahr – trotz der großen Krankheitswelle –zustande kommen konnte, ist dem großen und unermüdlichen Tatendrang des Kollegiums, der Eltern sowie im Besonderen der Schülerinnen und Schüler zu verdanken. So haben unsere Schülerinnen und Schüler ein weiteres Mal den Schülerinnen der Sorya-Schule in Kabul dabei geholfen, ihren schwierigen Bildungsweg beschreiten zu können. Dazu kann die JBS in diesem Jahr wieder einen Betrag von ca. 4000 Euro beisteuern. Wir danken allen Beteiligten für ihre große Mühe und ihren Einfallsreichtum an dieser Stelle recht herzlich ! B. Fischer & J. Schulz

Die letzten Wochen verliefen aus Schulleitungssicht etwas holperig, denn neben deutlichen Ausfällen (Lehrkräfte und SchülerInnen) aufgrund der ersten Schweinegrippewelle, haben wir damit zu kämpfen, dass mehrere Langzeiterkrankungen aufgetreten sind; diese Stunden können derzeit durch Vertretungslehrkräfte nicht ersetzt werden - es gibt schlicht keine geeigneten Personen mehr dafür. Eher notdürftig und nicht immer zufriedenstellend sind die so entstandenen Löcher im Stundenplan gestopft worden. Zum Halbjahreswechsel wird sich die Lage wieder entspannen. Unter anderem werden dann die Referendare Frau Blum, Herr König und Herr Schulz nach erfolgreichem zweiten Staatsexamen als Studienräte ins Kollegium eintreten

Das Jahresende ist der Zeitpunkt, das abgelaufene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen, Bilanz zu ziehen. 2009 war ein anstrengendes Jahr für die gesamte Schulgemeinschaft.
Gemeinsam haben wir dafür gekämpft, dass die Raumnot an der JBS vom Schulträger anerkannt, Zumutungen abgewehrt und Abhilfe geschaffen wird. Nach zähen Auseinandersetzungen haben wir 5 weitere Container und die Zusage erhalten, zum Schuljahr 2011 / 2012 in die Karl-Sörensen-Schule ziehen zu können. Ebenso ist endlich eine Sporthalle an der JBS in der Planung. Wenn diese Zusicherungen vom Schulträger umgesetzt werden, können wir um einiges zuversichtlicher in die Zukunft schauen, obwohl die Gegenwart sehr belastend ist.
Die Evaluation des ersten Jahres von G8 und der Profiloberstufe hat gezeigt, dass Schüler und Schülerinnen teils durch Schule sehr belastet sind. Hier müssen Strukturen innerhalb der Schule weiter verändert werden; mehrere Arbeitskreise tagen dazu. Darüber hinaus müssen wir in unseren Gremien dafür eintreten, dass einige für uns als Schule unveränderbare Vorgaben – z.B. Lehrpläne, Vielzahl der Fächer und Klassenarbeiten in der Oberstufe oder das 5. Prüfungsfach zum Abitur usw. – im Ministerium überdacht werden.
Die Frage G8 oder G9 scheint mir entschieden, denn seit 2 Jahren arbeiten die Schulen intensiv an der Umsetzung; eine Rolle rückwärts zu G9 würde erneut viel Arbeit bedeuten und zugleich im Gegensatz zu der gelebten Praxis in Europa sowie in den anderen Bundesländern stehen. Unsere Strukturen – den Lehrplan betreffend, aber ebenso die äußere Organisation und die räumlichen Rahmenbedingungen – müssen in einer gemeinsamen Anstrengung so gestaltet werden, dass SchülerInnen die notwendige Ruhe zum Lernen und für ihre Entwicklung weiterhin finden und einen qualifizierten Abschluss auf hohem Niveau erzielen.
Trotz aller Einschränkungen und Belastungen ist das Schulleben bunt, anregend, vielfältig und vom Engagement vieler geprägt. Allein die Erwähnung von Aktivitäten des letzten Vierteljahres ist gewiss nicht vollständig, es würde den Rahmen dieses Elternbriefes sprengen:
„ Ein Jahr Solarstrom!
Wir von JBSolar e.V. freuen uns über ein Jahr Solarstrom. Die Solaranlage auf dem Schuldach, die eingespeiste Strommenge sowie die Monitore im Schulgebäude zeigen, dass die Aktivitäten einer Gruppe etwas bewegen können. Eine Idee, ein Ziel und viele, viele geduldige Schritte lassen jetzt Strom aus Sonne für 6 -7 Familien entstehen. Und Sie können uns ganz konkret helfen: Wir suchen Schüler, Lehrer und Eltern, die unsere Technik pflegen können! Wer ein wenig von Computern versteht, melde sich bitte bei uns! Fr. Schlüter in der JBS oder E. Gers-Barlag (76535 oder gersbarlag@yahoo.de). Außerdem benötigen wir einen ausgemusterten netzwerkfähigen PC (Windows XP oder 2000), um unsere Daten zu verwalten.
Viele Wünsche bleiben für die JBS noch offen. Packen wir es an! ”
E. Gers-Barlag
Zur JBS-Tradition gehört die Teilnahme an der „ Langen Nacht der Mathematik ”, die von den Eltern organisiert wird. Mehr als 240 SchülerInnen hatten sich angemeldet, um in der Nacht vom 19. auf den 20. November in der JBS zu knobeln, diffizile Matheaufgaben zu lösen und endlich erschöpft zu schlafen. Durch die Grippewelle waren dann nur ca. 200 SchülerInnen bei der Veranstaltung dabei. Es war wunderbar zu erleben, was für eine angeregte Stimmung in der Pausenhalle herrschte, wie intensiv teils die SchülerInnen arbeiteten und dabei auch noch Spaß hatten. Unglaublich war, was alles durch Elternspenden zusammengekommen war, um für das leibliche Wohl der Kinder zu sorgen. Es hätte sich allein schon gelohnt, wegen der vielen Leckereien teilzunehmen. Die LNdM der Claus-Groth-Schule / Neumünster hat sich inzwischen zu einer Großveranstaltung ausgewachsen: Per Internet haben 234 Schulen, auch aus anderen Bundesländern, mit 4.567 Gruppen (14.401 SchülerInnen) teilgenommen. Unter den 100 platzierten Gruppen befanden sich immerhin 6 Gruppen aus der JBS. Einen 6. Platz (eigentlich einen 2. Platz, denn es gab 5 Gruppen auf dem 1. Platz) belegten Henri Eder, Katja Glismann und Joel Linnemann aus der 8fM. Einen wunderbaren 1. Platz haben Jessica Ehrbar und Anastasia Schukina ebenfalls aus der 8fM erhalten. In diesem Jahr lag die Verantwortung für die Organisation erstmals in der Hand von Herrn S. Miltenberger. Auch auf diesem Wege möchte ich ihm und seinem Team herzlich danken. Unverzichtbar für die JBS ist eine weitere Elternaktivität:
„ Hilferuf aus der Cafeteria!
Das Cafeteriateam sucht dringend Mütter und Väter, die ca. einmal pro Monat einen Vormittag in der Cafeteria helfen. Vor allem montags und freitags fehlen Teams. Wahrscheinlich werden wir im nächsten Jahr deshalb alle vier Wochen montags schließen müssen! Bitte melden sie sich bei Frau Senst (Tel.: 75987) oder bei Frau Gers-Barlag (Tel. 76535 oder gersbarlag@yahoo.de). “
E. Gers-Barlag

Die JBS ohne Cafeteria ist nicht mehr vorstellbar, die geleistete Arbeit der Eltern für die Frühstücksversorgung ist immens. Ein weiterer Aspekt ist weitgehend unbekannt: Mit dem geringfügigen Überschuss aus dem Brötchenverkauf finanziert der Cafeteria-Verein die Aufwandsentschädigung (ebenfalls geringfügig) für zwei ehrenamtliche Helfer. Herr Lehnert kann daher täglich bis in den Nachmittag SchülerInnen bei den Hausaufgaben beaufsichtigen, Herr Eckhoff macht zweimal pro Woche vor allem Reparaturarbeiten wie Skelette für die Biologie restaurieren, Pumpmodelle instand setzen, Vorhänge reparieren, Graffiti und Kaugummi entfernen usw. Darüber hinaus helfen uns im Übrigen viele von der ARGE vermittelte Kräfte, die Bibliothek offen zu halten, Schüler zu betreuen, Schulgebäude und –gelände zu pflegen, Fahrradvandalismus einzuschränken.

Die Mittagsbetreuung der OrientierungsstufenschülerInnen hingegen wird gegen ein geringes Honorar von OberstufenschülerInnen geleistet. Die pädagogische Idee dahinter ist, dass die Verbundenheit von groß zu klein in der Schule verstärkt wird, dass die jüngeren SchülerInnen in den größeren so etwas wie Vorbilder finden, dass die OberstufenschülerInnen Verantwortung für andere übernehmen, sich auf jüngere einstellen und dadurch u.U. ebenfalls einen persönlichen Entwicklungsgewinn erzielen. Es haben sich viele OberstufenschülerInnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe gemeldet. Ebenso setzt sich die Schülermitverwaltung (SV) insbesondere auch für die jüngeren SchülerInnen ein und organisiert Veranstaltungen wie jetzt im Dezember den Video-Abend oder das Quizzbattle. Neben dem umfangreichen Arbeitsgemeinschaftsprogramm konnten wir den SchülerInnen zum Nulltarif weitere interessante Angebote machen und neue Erfahrungen vermitteln. Da nicht alle Planstellen besetzt werden konnten, hat die JBS “Geld statt Stellen” zugesprochen bekommen. Davon wurden folgende zusätzlichen Aktivitäten bezahlt: Sonatini – Stagekids – Workshop, Lerntechnikseminar (11. Jahrgang), Yoga (6. Jahrgang) und Salsatanzen (8. Jahrgang). Die Kooperation mit der TU-Hamburg-Harburg ist verlängert worden, u.a. besuchen aufgrund der Kooperation OberstufenschülerInnen die TU, um dort Projekte durchzuführen. Aktuell steht ein geführter, kostenloser Besuch der Nortec für alle Interessierte aus der JBS an. Die Kooperation mit OKSH besteht weiterhin, jeden Dienstag sendet RadioPinneberg eine Stunde live – zumeist direkt aus dem Sendestudio der JBS. Es werden an der JBS viele andere Projekte durchgeführt, teils mit erheblicher öffentlicher Wirkung. So nehmen SchülerInnen der Oberstufe am „JuniorProjekt“ teil. Sie haben eine Firma (Geschäftsführer: Nico Bräuninger, Sven Haladyn) gegründet und werden für Pinneberger jeglichen Alters Kurse zu den Themen Computer und Internet anbieten. In vielfältigen Wettbewerben und Wettkämpfen beweisen JBSler ihr Können. Wie in jedem Jahr haben zahlreiche SchülerInnen an der Hamburger Mathematikolympiade teilgenommen. Folgende Schülerinnen haben sich für die 2.Runde qualifiziert: Leon Arneth, Levin Baake, Lukas Cordes, Linus Geewe, Bastian Hanik, Jule Heppner, Josh Koßmann, Marius Pflaum, Anna Maria Schierholz (5. Klasse); Lena Brandes, Silvan Heinrich, Clemens Riekert, Elise Rohde, Tsiamos Vaios (6. Klasse); Katja Glismann, Adrian Riekert (8. Klasse) und Jennifer Erdmann, Carolin Kirtzel (10. Klasse). Friederike Booke, Jennifer Erdmann und Carolin Kirtzel (10cM) haben am Wettbewerb des Tags der Mathematik / Hamburg auf der Stufe 2 den 5. Platz belegt. Aber auch in Kunst und Sport heimsen JBS-SchülerInnen immer wieder Preise ein. Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klasse ist schulintern Brita Techert (6d) als Siegerin hervorgegangen. Sie wird unsere Schule auf Kreisebene vertreten.

In anderen Bereichen nehmen JBS-SchülerInnen ebenfalls aktiv am Leben in Pinneberg teil und gestalten es mit: “Der diesjährige Buß- und Bettagsgottesdienst stand unter dem die Schüler existentiell betreffenden Thema “Leistung”. So wurde das Betroffensein von systembedingtem Leistungsdruck durch persönliche Erlebnisberichte thematisiert – der ganz normale (Über)Lebenskampf im Schulalltag. (Die Fürbitten akzentuierten den anderen Aspekt des dem Gottesdienst zugrunde liegenden Textes “Von den Arbeitern im Weinberg”: In den Augen Gottes ist jeder Mensch wertvoll, unabhängig von Leistung und Perfektion.) Die geringe Frequentierung des Gottesdienstes war eine Bestätigung des Drucks auf die Schüler, denn Unterricht zu verpassen, hätte für viele Schwierigkeiten bedeutet. Die bewusste Entscheidung am Gottesdienst teilzunehmen bewirkte die kontemplative Atmosphäre. Allen, die gekommen sind und die sich aktiv an der mutigen Gestaltung beteiligt haben, sei ein ganz herzlicher Dank ausgesprochen.” B. Fischer
Ein absolutes Highlight war das Benefizkonzert der MusiklehrerInnen der JBS, dem “Collegium Musicum”, für die neue Orgel der Christuskirche. Am 13. 11. 2009 zeigten sie ihr Können und konnten damit rundum begeistern. Über 1000.-€ kamen auf diese Weise für den Orgelbauverein zusammen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnacht und eine guten Rutsch!

Offener Brief des Kollegiums der Johannes-Brahms-Schule

Wir, das Kollegium der Johannes-Brahms-Schule, machen uns große Sorgen um die Bildungschancen unserer 1180 Schülerinnen und Schüler. Diese sind in ihrer schulischen Entwicklung benachteiligt, weil die Stadt Pinneberg seit Jahren ihre Pflichten als Schulträgerin nicht erfüllt und uns in unserer sinnvollen pädagogischen Arbeit behindert.

Die völlig unzureichenden räumlichen Bedingungen der Johannes-Brahms-Schule sind seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten bekannt. Die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik suchen seit ebenso langer Zeit an ihren Schreibtischen nach Lösungen, die nichts kosten. Und die Schulgemeinschaft der JBS muss mit diesen „Lösungen“ dann täglich in der Realität leben. Die Strategie der Stadt besteht darin zu reden, zu prüfen, zu verschieben, zu reden, zu prüfen, zu verschieben usw., nicht aber darin, zu handeln und die Raumnot endlich anzupacken!

Dazu gehört auch, dass es der Stadt Pinneberg seit Jahrzehnten nicht gelungen ist, eine zu unseren Schülerzahlen passende Sporthalle zu bauen.

Die Vorsitzende des Schulausschusses wurde in der „Pinneberger Zeitung“ vom 12.3.09 mit den Worten zitiert: „Für die JBS gebe es auch andere Möglichkeiten. Die Verwaltung muss alles prüfen und durchrechnen.“ Immer wieder taucht in diesem Zusammenhang das Thema einer Auslagerung nach Egenbüttel auf. Dabei ist längst klar, dass seitens des Ministeriums eine Außenstelle Egenbüttel nicht genehmigungsfähig ist.

Und überdies: Hat sich von den verantwortlichen Politikern jemals einer überlegt, was für eine Belastung es für Hunderte von Schülern und Dutzende von Lehrern darstellt, eventuell mehrmals täglich eine 7 km lange Strecke zu pendeln?

Gute Schule bedeutet mehr als das Abhalten von Fachunterricht. Unsere gut funktionierende Schulgemeinschaft aus Kollegium, Eltern- und Schülerschaft würde durch unsinnige Varianten wie diese zerstört.

Das können und wollen wir nicht hinnehmen.

Auch eine Auslagerung in die Karl-Sörensen-Schule ist nicht in unserem und auch nicht im Sinne unserer Schüler, die dann in ihren Pausen ständig zu den Fachräumen am Fahltskamp pendeln müssten. Wir bekämen Hunderte von Schülern, die permanent von Gebäude zu Gebäude durch die Stadt hetzen – tagein tagaus, bei Wind und Wetter.

An der JBS gibt es viele Hundert Pinneberger Schülerinnen und Schüler und noch einmal so viele aus den umliegenden Gemeinden, die jetzt eine vernünftige Lösung brauchen und die es verdienen, genau so behandelt zu werden wie alle anderen Schüler in unserem Bundesland.

Doch die Stadt Pinneberg schafft es seit Jahren nicht, unserer gut arbeitenden und viel besuchten Schule den nötigen Schulraum zur Verfügung zu stellen, so wie es anderen Städten in unserer Umgebung (Elmshorn, Halstenbek, Uetersen, Barmstedt etc.) durchaus gelingt.

Wir haben daher das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Verantwortlichen der Stadt Pinneberg verloren und kündigen der Stadt als Schulträgerin unsere Loyalität auf!

Möge die kommunale Aufsicht des Landes Schleswig-Holstein möglichst bald das Ruder in die Hand nehmen, um unseren fast 1200 Schülerinnen und Schülern einen würdigen, erfolgreichen Schulbesuch (und einen guten Start ins Erwachsenenleben) zu ermöglichen.

Das Kollegium der Johannes-Brahms-Schule

Pinneberg, den 16.3.2009

Elternbrief vom 10.02.2009

Frau Kristin Alheit
Bürgermeisterin der Stadt Pinnberg
Mitglieder des Schulausschusses der Stadt Pinneberg
Fraktionsvorsitzende aller Parteien

Änderungen der Prioritäten auf der Tagesordnung zur Sitzung des Schulausschusses der Stadt Pinneberg am 12.02.2009

Konjunkturprogramm II der Bundesregierung und Raumnot der JBS

Sehr geehrte Frau Alheit,
sehr geehrte Damen und Herren,

der Schulelternbeirat der JBS ist dankbar und hoffnungsvoll, dass die Stadt Pinneberg die Probleme der JBS anerkennt und die notwendige Priorität in den Anforderungen gesehen hat.

Allerdings sehen wir das größte Problem der Schule in den fehlenden Klassenräumen, daher erwarten wir von der Stadt Pinneberg als Schulträger der JBS, dass sie

1. mit alleroberster Priorität für 14 Klassenräume mit 5 Nebenräumen, Erweiterung des Lehrerzimmers und

2. dann für eine Turnhalle sorgt und

3. darüber hinaus auch die weiteren unter Priorität 2 und 3 genannten Maßnahmen, insbesondere die Sanierung der Fachräume, mit Nachdruck verfolgt.

Diese Forderungen des Schulelternbeirats werden durch eine Unterschriften-sammlung unterstützt.

Die massive Raumnot der JBS dauert bereits mehr als 10 Jahre an und betrifft rund 1.200 Kinder. Im Rahmen des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung werden insbesondere Mittel für Schulen bereitgestellt.

Die Stadt als Schulträger der JBS sah sich bislang aufgrund fehlender Gelder nicht in der Lage, für eine angemessene Raumausstattung bei der JBS zu sorgen. Dies, obwohl bereits 2002/2003 für 32 Räume Zuschüsse bewilligt werden sollten, der Evit-Bericht 2007 und der Schulent-wicklungsplan Ende 2008 bestätigen, dass die Kapazitäten der JBS nicht ausreichen bzw. ausgeschöpft sind und sich die Raumnot durch die Profiloberstufe noch verschärfen wird. Die Turnhallensituation und das Lehrerzimmer bedürfen wohl keiner weiteren Erwähnung.

Durch das Konjunkturprogramm II werden voraussichtlich auch der Stadt Pinneberg Mittel zufließen, sodass dann das Argument, dass keine Mittel vorhanden sind, nicht mehr greift.

Der Schulelternbeirat an der JBS erwartet vom Schulträger daher jetzt eine angemessene Ausstattung der Schule. Hierzu gehören folgende Punkte:

Priorität 1:

1. Anbau von 14 Schulklassen und 5 Nebenräumen sowie eine angemessene Erweiterung des Lehrerzimmers unter Nutzung der Pläne aus 2002/2003, um zeitlichen Vorgaben genügen zu können und ausreichend Räume für G8 und Profiloberstufe zu sichern und auch Lehrern angemessene Arbeitsbedingungen zu bieten.

2. Bau einer 3-Feld Sporthalle, zur Sicherung des Sportprofils und um wenigstens annähernd an der Schule wieder den laut Stundenplan vorgesehenen Sportunterricht erteilen zu können und den Kindern auch unter G8 ausreichend Möglichkeit zur Bewegung zu geben.

Priorität 2:

Renovierung von Fachräumen, um naturwissenschaftlichen Unterricht angemessen erteilen zu können.

Priorität 3

Bau einer Mensa nebst Aufenthaltsräumen, die der Schülerzahl der JBS angemessen ist und den Schulerfordernissen für tägliche Pausen, Mittagessen, Veranstaltungen und Versammlungen entspricht. Es handelt sich um eine offene Ganztagsschule!!!

Schulelternbeirat ,

Anne Langhein, Pinnauring 7a, 25436 Tornesch

Tel.:04122 / 5 36 32 E-Mail.: Langhein@t-online.de

Anmeldung zur Profiloberstufe/ neue 5. Klassen

Für die Anmeldung zur Profiloberstufe benötigen wir das Halbjahreszeugnis und den Anmeldebogen. Am 04.02.2009 findet um 19:00 Uhr in der Aula ein Informationsabend über die Profiloberstufe statt. Interessierte Eltern und Schüler sind herzlich eingeladen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Die Profilverantwortlichen werden Sie über die einzelnen Profile informieren sowie allgemeine Informationen zum Abitur erläutern.

Die Anmeldung der Schüler der 5. Klassen erfordert folgende Unterlagen:

- das Anmeldeformular

- die Geburtsurkunde Ihres Kindes

- ein Foto Ihres Kindes

- ggf. Legasteniebescheid

- die Schulartempfehlung der Grundschule

- das Formular Teilnahme an Religionsunterricht

- bei einer Realschulempfehlung muss ein Beratungsgespräch stattfinden, die Termine dafür sind der 09.03. und 10.03.09

-ggf.den aktuellen Lernplan der Grundschule

- die Sorgerechtsbescheinigung, falls Sie Ihr Kind allein erziehen.

Sollte Ihr Kind einen Anspruch auf eine Winter- oder Jahresfahrkarte haben, benötigen wir ein zweites Passbild.

Das Anmeldeformular sowie das Formular Teilnahme an Religionsunterricht finden Sie zum Download auf unserer Internetseite.

Unsere Öffnungszeiten für die Anmeldungen sind: Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr-15:30 Uhr und Freitag von 08:00-13:00 Uhr.

Jetzt bis Später / 18.12.2008

Aktuelles aus der Johannes-Brahms-Schule

Liebe Eltern,

ich danke der Firma Ostermann – Baumschulen für den schönen Weihnachtsbaum, den sie der JBS auch in diesem Jahr wieder spendiert hat. Herr Deletz, der Hausmeisterhelfer, hat ihn festlich geschmückt, sodass er in unserer Pausenhalle ein wenig weihnachtlichen Glanz verbreitet.
Auch im 1. Schulhalbjahr 2008/2009 befindet sich die JBS in keinem ruhigen Fahrwasser: Es fehlen Klassen- und Kursräume im zweistelligen Bereich, Fachräume sind nicht sachgerecht ausgestattet bzw. sanierungsbedürftig, die Übungseinheiten im Sportbereich sind seit Jahrzehnten unzureichend usw. Neben der Schulleitung ist Frau Langhein, unsere Schulelternbeiratsvorsitzende, mit dem Schulelternbeirat seit Monaten damit beschäftigt, PolitikerInnen (sowohl auf kommunaler als auf Landesebene) und Öffentlichkeit auf die Notlage an der JBS hinzuweisen und den dringenden Handlungsbedarf zu illustrieren. Es gab eine kleine Anfrage im Landtag zur Situation an der JBS, der Ministerpräsident hat Frau Langhein auf ihr Schreiben geantwortet und Schulausschuss sowie Ratsversammlung haben das Raum-Problem an der JBS auf der Agenda. Jedoch – diskutieren hilft nicht, Prüfaufträge bringen keine Lösung, Entwicklungen abwarten ist nicht mehr möglich. Es müssen sofort und massiv Maßnahmen zur Verbesserung der Raum- und Sportstättensituation ergriffen werden. Für das Schuljahr 2009/2010 sind uns drei Container zugesagt worden, das ersetzt gerade einmal die im Geschwister-Scholl-Haus verloren gegangenen Räume, verbessert die Raumsituation eigentlich nicht, sondern ermöglicht bei weiterer Verschlechterung der Lage zumindest die Aufnahme von Fünftklässlern zum nächsten Schuljahr. Ausführliche Informationen zur Raumsituation und zu den Elternaktivitäten sind bei Frau Langhein abzurufen.
Auf der letzten Schulkonferenz sind einige Änderungen der Haus- und Pausenordnung beschlossen worden. Folgendes gilt: Ein Handy muss im Schulgebäude ausgestellt sein. Jedoch gibt es unter der Überdachung am Haupteingang eine Handy-Zone; hier dürfen Telefonate etc. geführt werden. MP3-Player u.ä. dürfen auf dem Schulgelände nicht benutzt werden, Ausnahme: OberstufenschülerInnen nutzen dieses Medium in ihren Freistunden in der Pausenhalle oder auf dem Innenhof.
Die SchülerInnen haben erst ab 7.45 Uhr Zugang zu den Klassenräumen und Fluren (Ausnahme: Weg zur Betreuung), bis zu diesem Zeitpunkt halten sich die SchülerInnen im Eingangsbereich und in der Pausenhalle auf. Zur zweiten Stunde ist der Zugang erst ab dem Pausenläuten der ersten Stunde zulässig.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Sie erneut darauf hinzuweisen, dass der kommunale Schadenausgleich nicht für gestohlene bzw. beschädigte Handys, MP3-Player oder ähnliche für den Schulbesuch nicht notwendige Gegenstände aufkommt. Daher ist es besser, teure Geräte nicht mit in die Schule zu nehmen.

Es ist soweit! Nach 19 Monaten Vorarbeit haben wir es geschafft!
Die Solaranlage auf unserem Schuldach ist in Betrieb und seit dem 12.12.2008 produzieren wir Solarstrom und speisen ihn ins öffentliche Netz ein. Nun freuen wir uns doppelt, wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne so richtig scheint.
Weitere Informationen auf der Internetseite der JBS.
Für JBSolar e.V. Susanne Schlüter.
Die Bemühungen für eine Solaranlage wurden vom Kreis ausgezeichnet und mit einem Preis von 500.-€ dotiert.

Der diesjährige Basar war wieder ein voller Erfolg. Der kreative Einsatz der Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer war bewundernswert. Viele Mitwirkende und viele Besucher waren von der Stimmung sehr angetan. Auch der materielle Erfolg kann sich wirklich sehen lassen. So kann die JBS auch in diesem Jahr dem Kinderhilfswerk Afghanistan wieder über 4000 Euro überweisen. Über die genaue Verwendung der Gelder vor Ort in Afghanistan werden wir später informieren. Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Beteiligten für ihr Engagement!
D. Messer-Bohl und J. Schulz

Die JBS hat sich beim Wettbewerb Zukunftsschule.SH beworben und in 2008 eine Auszeichnung der Ministerin Erdsiek-Rave erhalten: „Die Johannes-Brahms-Schule Pinneberg wird für ihre Aktionen Planung Solaranlage, Basare für Kabul-Patenschaft, Trans-fair Kiosk, Suchtprävention als Zukunftsschule.SH in der Stufe Wir sind aktiv! ausgezeichnet. … [Wir] beglückwünschen Sie zu Ihrer zukunftsweisenden Initiative. Wir wünschen Ihnen auch im kommenden Jahr viel Erfolg für Ihr Engagement.“

Am 18. 12. 2008 fand in der Christuskirche unser traditionelles Weihnachtskonzert statt, wie seit vielen Jahren dürfen wir zur Aufführung in die Christuskirche. Ich danke Pastor Pegelow für seine Gastfreundschaft und die Zusammenarbeit. Bezüglich des Einschulungsgottesdienstes für die 5.-Klässler bittet Pastor Pegelow Folgendes nachzutragen: „(...) beim Einschulungs-Gottesdienst (…) wurde in der Christuskirche für das Frauenhaus Pinneberg die Kollekte erbeten. (…) Insgesamt wurde 375,48 € für die Arbeit des Frauenhauses (ganz besonders für die dort mit ihren Müttern wohnenden Kinder) gespendet. Für die Spenden danke ich im Namen der Gemeinde und ganz besonders auch für das Frauenhaus, das sich sehr gefreut hat.“

Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten – Hacker hatten die Datenübermittlung gestört – war die Lange Nacht der Mathematik am 21. 11. 2008 ein großer Erfolg und brachte viel Motivation für mathematikbegeisterte SchülerInnen der JBS – und davon gibt es über 200! Zum letzten Mal hat Herr Langhein die Veranstaltung organisiert, ein Nachfolger für das nächste Jahr ist aus den Reihen der Elternschaft gefunden – Herr Miltenberger wird die Tradition der Mathe-Nacht fortführen, der Unterstützung der Eltern-, Schülerschaft und des Kollegiums kann er dabei sich gewiss sein. Viele haben in diesem Jahr mitgeholfen. In einer Mail schrieb denn auch Frau Langhein: „ Ein Dank geht insbesondere an die vielen fleißigen Hände und rauchende Köpfe von Eltern, Lehrern, Schülervertretung, Internet-AG-lern, Ehemaligen und sonstigen Helfern: Ohne euch wäre diese Nacht nicht möglich gewesen! Und noch ein Wort zu der SV: eure Aktionen waren Spitze!“ Ich danke Herrn Langhein, dass er die Lange Nacht der Mathematik an die JBS gebracht und über Jahre hinweg organisiert hat. Folgende SchülerInnen konnten sich bei diesem Wettbewerb (bundesweit haben teilgenommen: 269 Schulen, 3948 Gruppen, 12449 Teilnehmer, 8493 Lösungsversuche – davon 257 erfolgreich) platzieren: Jahrgang 5/6 – einen 1. Platz: Frithjof Breuninger, Silvan Heinrich, Clemens Riekert und Florian Strauß; - einen 2. Platz: Daniel Hinz, Shawn Klenz, Finley Quinton und Dominik Vorwig / Luca Beerman, Merlin Dwenger und Lisa Wittke / Fjolla Krasniqi, Sophia Kröplin, Ha-Anh Pham und Johanna Weyland; Jahrgang 9/10 – einen 2. Platz: Paul Bienkowski, Tatjana Ehrbar, Claudia Richert und Jonas Scholl / Tim Sommer, Niklas Wiesner und Kristina Wohlrath. Jedes Jahr nehmen zahlreiche SchülerInnen der JBS an der Mathematikolympiade in Hamburg teil. Die 3. Runde des Wettbewerbs haben folgende SchülerInnen erreicht: Clemens Rieckert, Philipp Roeper und Elise Rohde (5. Jg); Henrike Böllert (6. Jg.); Adrian Riekert (7. Jg); Lisa Wegener (8. Jg); Jenny Erdmann (9. Jg) und Claudia Richert (10. Jg). Die letzte Runde wird im Frühjahr in Hamburg stattfinden.

Sieger des Schulentscheids 2008 im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen: Paul Neumann (6d). 2008 wird der bundesweite Vorlesewettbewerb der 6.Klassen 50 Jahre alt. Wie in den Vorjahren nahmen auch dieses Jahr unsere Klassensiegerinnen und –sieger an der schulinternen Ausscheidung teil. Am 11.12.2008 konnte sich Paul Neumann gegen seine Konkurrenz aus den anderen 6. durchsetzen. Paul las aus dem Jugendbuch „Whisper“ von Isabel Abedi und wird die Johannes-Brahms-Schule bei den Kreismeisterschaften im Frühjahr 2009 vertreten. Viel Erfolg, Paul!
G. Glashagen, Orientierungsstufenleiter
Die Woche vom 03. – 07. 11. 2008 war in diesem Jahr für das Zirkusprojekt der 6. Klassen reserviert. Unter professioneller Anleitung der Artisten des Circus Mignon erarbeiteten die SchülerInnen ein Programm, das sie auf der großen Gala am Freitag vorgestellt haben. Der Mitschnitt dieser begeisternden Aufführung kann für 5 € in der Schule erworben werden. Zum Gelingen des Projektes haben aber nicht nur die Artisten, sondern im erheblichen Maße auch die Sponsoren beigetragen. Die größte Einzelspende von 500.- € kam von der Fa. Depocom Service in Rellingen, darüber hinaus haben viele tief in die Tasche gegriffen, denn beim Sponsorenlauf waren folgende SchülerInnen so aktiv, dass sie jeweils über 100.- € erlaufen haben: Julia Sterrler (6a), Michelle Kaiser (6b), Vanessa Huckfeld (6c), Simon Koch (6c), Klaas Lang (6c), Konstantin Schmuggerow (6c), Merle Eckstein (6e) und Finni Eckstein (6e).

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein glückliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr.

Die "Lange Nacht der Mathematik 2008" ist zu Ende

In diesem Jahr nahmen 269 Schulen mit 3948 Gruppen und ca. 12449 Schülerinnen und Schüler an dieser "Langen Nacht der Mathematik" teil.

Die JBS nahm mit ca. 190 Schülerinnen und Schülern in 62 Gruppen teil.

Allen Helferinnnen und Helfern ein großes Dankeschön für ihren Einsatz, damit dieses Event stattfinden konnte. Auch den ehemaligen Schülern und den vielen Lehrerinnen und Lehrern die geholfen haben möchte wir danken.

1. Platz Jahrgang 5./6. Frithjof Breuninger, Silvan Heinrich, Clemens Riekert, Florian Strauß
2. Platz Jahrgang 5./6. Shawn Erek Klenz, Daniel Hinz, Finley Quinton, Dominik Vorwig
2. Platz Jahrgang 5./6. Luca Beerman, Merlin Dwenger, Lisa Wittke

Hier die Rangliste der "Langen Nacht der Mathematik 2008".

Komplette Rangliste 2008: Rangliste zum Download

Leserbrief zum Artikel auf Seite 1 des Pinneberger Tageblatts vom 20.09.2008 Problemfall Schule: Pinneberg Investiert

Die Sitzung des Schulausschusses am 18.09.2008 hinterlässt einen schalen Geschmack. Daher möchte ich als Vertreter des Schulelternbeirats der JBS den Mitgliedern des Schulausschusses einiges zum Nachdenken auf den Weg mitgeben.

Ich freue mich für die SchülerInnen der THS, dass endlich der Anbau von 6 Räumen läuft und sie bald eine Mensa bekommen werden – obwohl Pinneberg finanziell äußerst klamm ist. Auf dem letzten Schulausschuss war dies das Hauptthema über Stunden. Und Fachräume stehen dort auch noch dringend zur Sanierung an. Ein guter Beschluss: Endlich kommt der Schulträger seiner gesetzlich definierten Aufgabe nach und sorgt für angemessene Unterrichtsmöglichkeiten – zumindest an der THS.

Seit Jahren überfällig und durch die Erweiterungen 2002 nur den damals drohenden Kollaps notdürftig abwendend sind auch weitere Maßnahmen an der zwischenzeitlich weiter erheblich gewachsenen Johannes-Brahms Schule. Liegt dieses Verschließen der Augen eventuell daran, dass etliche Mitglieder des Schulausschusses ihre Kinder an der THS haben bzw. im Einzugsgebiet der THS wohnen? Oder liegt es daran, dass die Johannes-Brahms-Schule (JBS) von ca. 60% auswärtigen Schülern besucht wird, zu deren Aufnahme eine Kreisstadt verpflichtet ist und für die das Schulgeld der Gemeinden gerne eingestrichen wird?

Den Wutausbruch des Schulausschuss-Mitglieds Martin Engel, FDP, auf die Äußerung der Bürgermeisterin, dass die Johannes-Brahms-Schule (JBS) auch 3 neue Räume bekommen wird ( CONTAINER) kann ich nicht verstehen. Die Äußerung, die JBS hätte genug Platz für ihre Schüler, wenn die Klassen man nur etwas zusammenrücken würde zeugt wahrlich von mangelnder Sachkenntnis, wenn nicht gar Ignoranz: Die JBS besuchen mit knapp 1.200 Schüler ca. 150 Schüler mehr als die THS. Dafür stehen der JBS in Zukunft 18 ! Klassenräume (incl. Containerräume der JBS) und 5 Fachräume weniger zur Verfügung! Die Klassenräume der JBS sind zudem überwiegend 5-15 m² kleiner. Gruppenräume zum Zusammenlegen gibt es an der JBS nur 2 Stück. Fachunterricht wird mittlerweile mangels Fachräumen in diversen Fächern wieder in Klassenzimmern abgehalten. Für die Oberstufe von derzeit ca. 400 Schülern (Entspricht der Schülerzahl der Matthias-Claudius-Schule) stehen der JBS lediglich 6 ! Klassenräume und 1 Gruppenraum zur Verfügung. Herr Engel, wo möchten Sie, dass noch Klassen zusammen gelegt werden? Es gibt an der JBS keine Klassenräume die nicht von 2-3 Klassen oder Kursen im Laufe des Vormittags belegt sind. Von einem Anbau träume ich schon lange nicht mehr. Aber die JBS braucht zumindest neue Container für mindestens 16 Klassen, im Austausch zu den bereits vorhandenen, defekten Containern (Strom und Heizung fallen dauernd aus), die ihre geplante Lebensdauer bereits deutlich überschritten haben, und um ausreichend Fachräume und Klassenräume zur Verfügung zu haben. Ohne ausreichend neue Räume wird die JBS im nächsten Jahr keine 5.klässler einschulen können. Wo sollen die Kinder dann hin????? Liebe Schulausschussmitglieder: Die JBS ist auch eine Schule der Stadt Pinneberg – haben Sie dass vergessen?

Anne Langhein, Schulelternbeiratsvorsitzende der JBS

Brahms-Schule setzt auf Sonne

Nach langen Vorbereitungen konnte der Dachnutzungsvertrag unterzeichnet werden. Verein, Schulleitung und Stadt arbeiten zusammen. Schon im Herbst soll installiert werden.

"Die Sonne hat uns heute hier zusammengeführt", begrüßt Susanne Schlüter die Vertreter von Schule, Stadt und Stadtwerken zur Unterzeichnung des Nutzungsvertrags. Das Dach der Johannes-Brahms-Schule gehört der Kommune. Da der Verein "JBSolar" über den Köpfen der Schüler eine Solaranlage errichten will, musste ein Kontrakt her. Nach Unterzeichnung können die Planungen für eine Photovoltaik-Anlage weitergehen.

Der Vertrag wurde in Zusammenarbeit mit Klaus Krämer von der Stadtverwaltung in mühsamer Kleinstarbeit erstellt und am Freitagnachmittag vom "JBSolar"-Vorsitz und Pinnebergs Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD) abgesegnet. "Das ist genau das, was ich mir gewünscht habe, als ich gewählt wurde. Bürger und Stadt arbeiten zusammen, Eltern und Schüler bringen sich ein, damit am Ende alle profitieren. Wir können alle daraus lernen. Ich will diese Idee unterstützen, wo ich nur kann und alles dafür tun, dass die Anlage ein Erfolg wird", kündigt Alheit an.

Nach 16 Monaten Arbeit und Organisation soll in den nächsten Tagen der Kostenvoranschlag für die Anlage fertig sein, damit der Bau in den Herbstferien begonnen werden kann. "Wir schätzen die Kosten auf etwa 150 000 bis 180 000 Euro", so Schlüter. Ein großer Batzen konnte durch zahlreiche Spendenaktionen und die Hilfe der Stadtwerke bereits erwirtschaftet werden, doch es fehlen noch etwa 50 000 Euro, welche im Notfall als Kredit aufgenommen werden müssten. Je niedriger allerdings der Kredit, desto eher kann das Geld, das die Anlage einbringen soll, für Schulprojekte zum Thema Klimaschutz genutzt werden. "Wir freuen uns über jeden Betrag, insbesondere über Großbeträge", so Antonia Aalders, Schülerin und Helferin bei "JBSolar" . Wer das Projekt unterstützen will, der kann bei der Sparkasse Südholstein auf folgendes Konto einzahlen: Kontonummer 15 15 17 31, BLZ 230 510 30.

08.09.2008 von Vivienne Goizet

Jetzt bis Später / 01.09.2008

Aktuelles aus der Johannes-Brahms-Schule

Liebe Eltern,

nach den hoffentlich angenehm verbrachten Sommerwochen stehen wir jetzt am Anfang eines neuen Schuljahres, das viele Änderungen zugleich mit sich bringen wird: Profiloberstufe, Start G 8 = Abitur nach 8 Jahren, Versetzungsordnung, Kontingentstundentafel, Vergleichsarbeiten, Prüfungen zum Mittleren Abschluss usw. Wir haben uns auf diese grundlegenden Neuerungen vorbereitet, sehen mithin dem Schuljahr "gelassen-gespannt" entgegen, wohlwissend, dass manche gefundenen Strukturen revidiert werden müssen, andere hingegen sich als tragfähige Lösungen erweisen werden. In den nächsten Jahren werden wir uns also in einer permanenten "Optimierungsphase" befinden; Anregungen und Verbesserungsvorschläge, Hinweise auf Schwierigkeiten von Ihrer Seite sind willkommen, damit wir gemeinsam Schritt für Schritt die bestmöglichen Bedingungen unter diesen Voraussetzungen für die Schülerinnen und Schüler schaffen können.

Neben den "von oben" verordneten Veränderungen gibt es im Schuljahr 2008 - 2009 auch selbst initiierte:

Nach einem Erprobungsjahr geht der erste reguläre Italienisch Kurs mit knapp 30 Schülerinnen und Schüler an den Start. Wir sind damit die einzige Schule in Schleswig-Holstein, die Italienisch als ordentliches, abiturrelevantes Fach eingeführt hat. Möglich wurde dies, weil Frau John und Frau Schröder - beide sind im 3. Fach ausgebildete Italienisch Lehrkräfte - einen Lehrplan / Italienisch für ganz Schleswig-Holstein verfasst haben und Kiel uns nach Erfüllung dieser Voraussetzung die Unterrichtsgenehmigung erteilt hat.

Für die neuen Fünftklässler werden wir neben dem bewährten Musikzweig einen technischmathematischen Schwerpunkt erproben. 20 Schüler und Schülerinnen mit Interesse und Begabung auf diesem Gebiet haben sich gemeldet, um hier zusätzlich Unterricht zu erhalten. Herr Lenkeit wird die erste Schülergruppe betreuen.

Die JBS hat eine neue - moderne - Telefonanlage. Dadurch haben sich die Nummern geändert, unter denen Sie uns erreichen können:

Sekretariat 04101 - 8 42 43 - 00

Faxgerät 04101 - 8 42 43 -19

Im kommenden Schuljahr werden 81 Lehrkräfte an der JBS unterrichten. Neu begrüßen wir im Kollegium Herrn Perner (Pe - Mathematik / Physik), Frau Töppel (Tp - Biologie / Englisch), Frau Weitenauer (Wt - Englisch / Deutsch) und die Referendarinnen Frau Lam (La - Französisch / WiPo), Herr Wagner (Wa - Deutsch / Philosophie).

Während der Ferien hat es noch einige An-, Ab- und Ummeldungen gegeben, sodass wir jetzt am 1. Schultag mit 1185 Schülerinnen rechnen. Damit ist die Schülerzahl weiter angestiegen; die JBS ist zahlenmäßig eines der größten Gymnasien in Schleswig-Holstein mit einer Oberstufe von über 400 Schülerinnen und Schüler.

Gleiches lässt sich leider nicht von den Räumen sagen, denn die Raumnot an der JBS hat sich zum einen durch den Anstieg der Schülerzahlen und die Einführung der Profiloberstufe, vor allem aber aktuell auch durch die Beendigung der Nutzung von Räumen im Geschwister-Scholl-Haus weiter verschärft. Es fehlt an Sportstätten, Klassen-, Kurs- und Gruppenräumen sowie an Fachräumen; Letzteres insbesondere auch deshalb, da wir Fachräume in Klassenräume umwidmen mussten. Inzwischen ist es so, dass Fachunterricht wie Musik z.B. teils im Klassenraum erteilt werden muss. Die musikpraktische Arbeit kommt dabei zwangsläufig zu kurz. Trotz all unserer Bemühungen fällt es unter den gegebenen Umständen äußerst schwer, modernen Unterricht zu erteilen. Anzumerken ist zusätzlich, dass - obwohl die JBS seit Jahren eine offene Ganztagsschule ist - wir keinerlei Räumlichkeiten zusätzlich erhalten haben, um in diesem Bereich sinnvoll zu arbeiten und den Schülern und Schülerinnen ein motivierendes Umfeld zu bieten.

Die Unterrichtsverteilung steht. Nachdem ich anfangs befürchten musste, dass massive Unterrichtskürzungen anstehen, kann ich nun Entwarnung geben. Ab dem 7. Jahrgang mussten wir allerdings flächendeckend Sport von 3 auf 2 Stunden reduzieren, um auf den Sportstättenmangel zu reagieren. Im 8. Jahrgang wird kein Religion erteilt. Darüber hinaus gibt es nur vereinzelt Kürzungen über verschiedene Fächer verteilt, sodass wir zum Glück weit von der zulässigen Marge von 10% Kürzungen entfernt sind. Darüber hinaus bieten wir Förderunterricht für den 6. Jahrgang in Englisch, Deutsch und Mathematik an.· Es gibt die Legasthenie- und die Migrantenförderung sowie die Hausaufgabenhilfe. Neu ist der Förderunterricht in Französisch und Latein in der Mittelstufe. Im AG-Bereich können die Schüler und Schülerinnen unter ca. 30 Angeboten auswählen.

Am 3. September werden wir unsere 142 neuen Fünftklässler empfangen. Um 8.00 Uhr treffen wir uns in der Christuskirche zu einer ökumenischen Andacht, um 8.45 Uhr beginnt die offizielle Einschulungsveranstaltung in der Pausenhalle der JBS.

Auf der letzten Schulkonferenz des vergangenen Schuljahres sind Veränderungen für die Haus- und Schulordnung beschlossen worden, auf die ich Sie hinweisen möchte.

In Abänderung der Pausen regelung wird 3.3.1 ersetzt / ergänzt:

Die Pausen sind für die Jahrgangsstufen 7 - 13 (G8: 12) Beaufsichtigungspausen. Die Schüler/innen dürfen sich im Gebäude aufhalten, sofern sie sich ruhig verhalten. Ebenso dürfen sie die ausgewiesenen Pausenbereiche aufsuchen.

Mindestens zwei Schüler/innen bleiben in der Sekundarstufe I als Ordnungsdienst im Klassenraum. Kann kein Ordnungsdienst für eine Pause gestellt werden, so muss die Klasse abgeschlossen werden.

Die Schüler/innen können die Gänge als Aufenthaltsraum und Verkehrsfläche nutzen,sofern sie dort nicht toben, herumrennen oder spielen. Davon ausgenommen ist der Verwaltungsflur. Hier haben die Schüler/innen in den Pausen nur Zugang, die ein Anliegen im Verwaltungsbereich haben bzw. ihre Klasse im Verwaltungstrakt aufsuchen.

Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassenstufe verlassen in den großen Pausen die Klassen und gehen auf den Außenhof. Ihnen ist der Aufenthalt im Gebäude während der Pause verboten. Ausnahmen: Der Gang zur Cafeteria und zu den Schließfächern ist erlaubt, ebenso der Aufenthalt im Pauseraum der Orientierungsstufe.

Haben Schülerinnen vor einer großen Pause Unterricht in einem Fachraum oder in einer Sporthalle, so ist es ihnen gestattet, in den Klassenraum zurückzukehren, um dort die Materialien abzulegen. Die Aufsicht führende Lehrkraft sorgt dafür, dass dies zügig vonstatten geht und verschließt dann die Klassentür.

Die auf dem Hof Aufsicht führende Lehrkraft entscheidet, ob das Wetter zu schlecht für den Aufenthalt im Freien ist. Sie veranlasst eine entsprechende Durchsage. Die Schülerinnen der 5. und 6. Klassen haben dann das Recht, sich im Eingangsbereich und in der Pausenhalle aufzuhalten.

In Abänderung von 5.8:

Auf dem Schulgelände sind alle Handys ausgeschaltet. In besonderen Fällen können Schüler und Schülerinnen im überdachten Bereich vor der Haupteingangstür während der Pausen die Handys benutzen. Es ist grundsätzlich verboten, mit dem Handy auf dem Schulgelände Photos oder Videos anzufertigen. Bei Klausuren und Klassenarbeiten werden die Handys bei der Lehrkraft abgegeben. Die Benutzung von iPods und anderen ähnlichen elektronischen Geräten ist im Schulgebäude untersagt.

Ich erinnere zudem daran, dass Handys, iPods u.ä. Geräte nicht über den kommunalen Schadensausgleich versichert sind im Schadenfall gibt es keinen Ersatz. Daher sollten wertvolle Geräte nicht mit in die Schule gebracht werden.

Internet Einführung der 5. Klassen durch IAG 17.07.2008

Mehr als 20 SchülerInnen der 5. Klassen haben an der Einführung in das Internet erfolgreich teilgenommen. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr wurden intensiv die Themen Browser, Suchmaschinen, aber auch Chatten und Krankheiten von Computern (Viren und Würmer) erklärt und ausprobiert. Die SchülerInnen der Internet AG haben ihr Wissen an die aufmerksamen 5. Klässler weitergegeben. Dank an Nadine, Anna, Sven und Arne, sowie Herrn Frankenstein und Herrn Kolbe für ihren Einsatz.

letzte Aktualisierung: Donnerstag 25. Februar 2010