Zum Inhalt

Panoramabild der JBS
Termine und News » Presse Archiv » 2006.1

Siebte Mathenacht für Schleswig-Holsteins Schüler:
Unter den Gewinnern sind auch Pinneberger.

NEUMÜNSTER. Die erste Aufgabe war schnell erledigt: "Substrahiere vom Minuenden 412243786 den Substrahend 291750007. Gib die Differenz an." Klare Sache für Rebecca Gutschlag: Die Elfjährige aus Neumünster tippte kurz auf dem Taschenrechner, notierte dann die Lösung. Nicht alle Aufgaben der siebten "langen Nacht der Mathematik" ließen sich so einfach bewältigen. Mehr als 6900 Gymnasiasten, vor allem aus Schleswig-Holstein, aber auch aus Süddeutschland versammelten sich am Wochenende vor ihren Computern, um teils harte Nüsse zu knacken. Der Startschuss fiel Punkt 18 Uhr. Im Internet wurden die ersten 20 Aufgaben je nach Klassenstufe mit verschiedenen Schwierigkeiten frei geschaltet. Wer sich nicht mehr als drei Fehler erlaubte, kam in die zweite Runde. Dort zählte nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Lösungsweg.

Viele Gymnasien im Land hatten bis zum nächsten Morgen geöffnet. Lehrer führten Aufsicht, Schüler grübelten in Gruppen, Eltern organisierten Buffets. Am Sonnabend ab 8 Uhr wurde ausgewertet. In den Klassen 9 und 10 siegten Siiri Beland, ]essica Fleeth, Hannah Langhein und Sabrina Rentel von der Johannes- Brahms-Schule in Pinneberg. Die cleversten Rechengenies der Klassen 5/6 kommen aus Rendsburg und Kiel, in Stufe 7/8 aus Bad Segeberg sowie in der Oberstufe aus Mölln. (pt)

VfL-Tänzer sammeln 1912 Euro 07.11.2006

Von Berthold Wagner

"Für unsere Veranstaltungen ist uns schon häufig große Anerkennung ausgesprochen worden, aber viel Lob wie heute haben wir wohl noch nie bekommen", strahlte Gerd Stockmann, Vorsitzender der Tanzsportabteilung (TSA) im VfL Pinneberg. Zu Recht: Während des vom Deutschen Tanzsportverband bundesweit ausgerufenen "Tag des Tanzens" gelang der TSA nicht nur eine gelungene Präsentation ihres sportlichen Programms. Die Sparte nutzte die Gelegenheit gleichzeitig für eine erfolgreiche Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten der Johannes-Brahms-Schule (JBS). "Als Nachbarn in der selben Straße, dem Fahltskamp, haben der VfL Pinneberg und die Johannes-Brahms-Schule schon immer gute Beziehungen gepflegt", erklärte Ortrud Bruhn. Vor allem mit der Tanzsportabteilung existiere seit mehr als einem Jahr eine sehr gute Kooperation.

"Dass die TSA nun eine ihrer wichtigsten Veranstaltungen dazu genutzt hat, um Spenden für unsere Schulbibliothek zu sammeln, bedeutet eine neue Qualität", so die Direktorin der JBS.

Als vorteilhaft für den "Tag des Tanzens" erwies sich auch der am selben Tag ebenfalls im VfL-Sportzentrum am Fahltskamp stattfindende "Nur-mal-gucken-Tag" des Fitness-Bereichs. Mehr als 500 Besucher bei beiden Veranstaltungen schätzte Sönke-Peter Hansen. "Der VfL demonstriert heute eindrucksvoll seine Philosophie Sport für alle ", freute sich der VfL-Geschäftsführer über den Erfolg, "Sport treiben, weil es Spaß macht, und Sport treiben, weil es die Gesundheit fördert."

Spaß hatten auch die Zuschauer bei der Präsentation der TSA jede Menge. Von Kindertanzvorführungen, über die Darbietungen der Jugendgruppen und Tanzkreise bis hin zu den Standard- und Latein-Shows der Spitzenpaare wurde dem Publikum ein ebenso unterhaltsamer wie niveauvoller Querschnitt des Angebots der Tanzsportabteilung geboten.

Ein weiteres Highlight bestand in der musikalischen Begleitung des Nachmittags durch die Big Band der JBS - insofern eine fruchtbare Zusammenarbeit. Der Eintritt für die Besucher war frei, stattdessen baten die Veranstalter um Spenden. Auch in der Cafeteria mit den zahlreichen von den JBS-Eltern gebackenen Kuchen und Torten und dem von der TSA beigesteuerten Kaffee wurde kräftig Umsatz gemacht. Am Ende der Veranstaltung überreichte Stockmann Ortrud Bruhn einen Scheck mit der stattlichen Summe von 1912 Euro.

"Wir werden mit diesem Geld moderne Lehrmittel anschaffen und die Motivation unserer Schüler steigern können", dankte die Schulleiterin dem VfL und seiner Tanzsportabteilung für die "großartige Unterstützung" und hofft auf eine Wiederholung.

Für eine Woche auf Jungmanager-Sessel 18.10.06

Für eine Woche wechselten sie von der harten Schulbank in den nicht immer ganz weichen Manager-Sessel: 16 Gymnasiasten der Pinneberger Johannes-Brahm- und Theodor-Heuss-Schule.

Peter Schweinberger

Sie warfen sich - wie ihre großen Vorbilder - mächtig in Schale. Schlips und Kragen sowie das dunkle Jackett waren bei vielen Oberstufen-Schülern angesagt: Als Jungmanager auf Zeit beteiligten sich die 16 Pinneberger Gymnasiasten der Theodor-Heuss- und der Johannes-Brahms-Schule an dem Unternehmens-Planspiel der Wirtschaftswochhe AG (WIWAG). Ermöglicht hatten dies der Unternehmensverband Unterelbe-Westküste sowie die Sparkasse Südholstein, deren Räume und technische Einrichtungen die 14 Jungen und beiden Mädchen nutzen durften. "Das war eine tolle Zeit, in der wir viel über die Betriebsführung erfahren haben und in der auch zahlreiche Vorurteile abgebaut wurden", berichtete der 18 Jahre alte Moritz Sellhorn dem Sparkassen-Direktor Carsten Krohn und Rainer Bruns, Geschäftsführer des Unternehmensverbands während einer ersten Bilanz. "Teilweise sind wir auch mit Informationen überfüttert worden." Simon Bretschneider (19) zeigte sich beeindruckt davon, wie vielfältig die Einflüsse auf einen Geschäftserfolg sein können. Selbst das Wetter sei von Bedeutung. Auch Julian Witt (18) fand das Wirtschaftsspiel viel spannender als Schule.

Drei Scheinfirmen drehen am Wecker

Unter der Anleitung von Lisa Jacobs-Krüger hatten die Gymnasiasten drei Scheinfirmen gegründet, in denen sich fünf Tage lang alles um die Vermarktung von Weckern drehte. Die Goldmann & Söhne AG setzte auf eine Edel-Uhr mit mechanischem Laufwerk und dicker Goldauflage. Die Edison AG vermarktete dagegen einen Wecker mit einem eingebauten Licht. Auf futuristisches Design und einem HighTech-Innenleben setzte die Wake Up Company (WUC). Zu bewältigen hatten die konkurrierenden Scheinfirmen nicht nur die Vermarktung der eigenen Produkte. Auch mit heftig schwankenden Dollar-Kursen, neuen Anbietern aus asiatischen Billiglohn-Ländern und sogar Kriegen hatten sie zu kämpfen.

"Das ist eine ideale Möglichkeit, junge Leute möglichst frühzeitig an das richtige Wirtschaftsleben heranzuführen und ihr Verständnis dafür zu wecken", betonte Bruns. Der Unternehmensverband sehe dies als einen seiner Aufgabenschwerpunkte an. Nach den vier Spielrunden, die jeweils ein Jahr simulierten - siegte am Ende die Goldmann & Söhne AG nicht nur für ihren Werbespruch "Unser Wecker ist der Rolls-Royce unter den Uhren". Doch von ihrem Gewinn konnten sich die erfolgreichen "Manager" Talha Ardic, Kai Lamprecht, Moritz Sellhorn, David Karius und Kay Schremmer nichts kaufen: Nach den Herbstferien beginnt für das Sextett wieder der harte Schulalltag.

Für eine Woche auf Jungmanager-Sessel

Pressemitteilung zum "Tag des Tanzens" 05.11.06

Der Deutsche Tanzsportverband hat den 5.Nov.06 bundesweit als "Tag des Tanzens"ausgelobt.

Auch die TSA/VfL Pinneberg möchte sich mit einem umfangreichen Tanzsportprogramm an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentieren. Zugleich soll diese Veranstaltung auch als Benefizveranstaltung zugunsten der Schulbücherei des Johannes-Brahms-Gymnasiums genutzt werden. Diese Idee, erdacht und entwickelt vom Vorsitzenden der TSA, Gerd Stockmann, resultiert aus der beispielhaft guten Tanzkooperation zwischen JBS und TSA, die Gerd Stockmann gemeinsam mit der Leiterin der JBS, Ortrud Bruhn, unter Einbeziehung der Elternbeiratsvorsitzenden der JBS, Frau Langhein, und des Musiklehrers und JBS-Big-Band-Leaders Bernd Treumann sehr gern in die Tat umsetzen möchte.

Dazu resümiert Ortrud Bruhn:
"Schon immer haben die Johannes-Brahms-Schule und der VfL gut nachbarschaftlich miteinander verkehrt. Seit gut einem Jahr gibt es die Kooperation der JBS mit dem Sportlerheim und mit der Tanzsportabteilung, die allen Kooperationspartnern nützt. Eine neue Qualität erhält die Verbindung zum VfL dadurch, dass die Tanzsportabteilung den bundesweiten "Tag des Tanzens" als Benefizveranstaltung für die JBS ausrichtet und mit dem Showprogramm am Tag der Offenen Tür um Spenden für die Bibliotheken und das Ganztagsangebot an der JBS wirbt. Obwohl der Schulträger alles in seinen Kräften stehenden unternimmt, um die Schulen auszustatten, ist es in Zeiten knapper Mittel unabdingbar, dass den Schulen darüber hinaus geholfen wird. Spenden erst ermöglichen der JBS die Einrichtung von einer Oberstufen- und Orientierungstufenbibliothek, um Schüler mit dem Medium Buch vertraut zu machen. Lesefähigkeit, Textverständnis und Spaß am Lesen können nur mit interessanten Büchern und Texten aller Art in angenehmer Atmosphäre den Schülern vermittelt werden. Zum selbstständigen Arbeiten vor allem auch im Ganztagsbereich sind mit Nachschlagwerken und anderen modernen Informationsmedien ausgestattete Arbeitsplätze notwendig. Spenden helfen uns, den Schülern und Schülerinnen ein motivierendes Umfeld zu schaffen. Ich bin dem VfL, insbesondere Herrn Stockmann von der Tanzsportabteilung, außerordentlich für seinen Einsatz für die JBS-Schüler dankbar."

Tag des Tanzsprotes

Damit möglichst viele Spenden zusammenkommen, veranstaltet die TSA im VfL-Sportzentrum von 14.00-17.00 Uhr ein abwechslungsreiches Tanzsport-Showprogramm begleitet von der Big-Band der JBS bei freiem Eintritt. Daneben wird von den Eltern der JBS-Schülerinnen und Schülern ein Kuchenbuffett angeboten und dazu von der TSA der Kaffee.

Spenden können bereits im Vorwege auf das Konto der Freunde der JBS bei der VR-Bank Pinneberg, Kto Nr. 50404000 (BLZ 22191405), Verwendungszweck: "Benefizveranstaltung 05.11.06", eingezahlt werden.

Im Rahmen der Veranstaltung werden dann diese Spender genannt. Eine erste, etwas größere Spende wurde bereits vom Chef des TUI-Reisecenters Pinneberg Heinrich Schmidt avisiert.

Abschließend bitten Ortrud Bruhn und Gerd Stockmann die Mitbürgerinnen und Mitbürger um rege Beteiligung zum Nutzen der guten Sache.

Endlich mehr Fachbücher für die Brahms-Schüler

Fachliteratur der neueren deutschen Geschichte steht auf dem Wunschzettel. Gute Nachricht fürs Gymnasium: Dank einer 8000 Euro Spende des Inner Wheel Clubs kann die Bibliothek der Pinneberger Brahms-Schule weiter ausgebaut werden. "Mit einer solchen Summe habe ich nicht gerechnet. "Ortrud Bruhn, Schulleiterin der Brahms-Schule, strahlte, als sie das Geld entgegen nahm. Überreicht wurde es von Ina Bruhn, Präsidentin des Inner Wheel Clubs Hamburg-Schenefeld. Die international tätige Service-Organisation, wie sich die dem Rotary-Club nahe stehende Frauenorganisation nennt, hatte zu einem Benefiz-Golfturnier eingeladen. Es war bereits das dritte Thrnier zu Gunsten einer Kreis-Pinneberger Einrichtung. Diesmal, so stand bereits im Vorfeld fest, sollte die erst im Frühjahr eröffnete Schulbibliothek des Gymnasiums die Spenden erhalten.

"Das ist ein nachhaltiges Projekt, durch das Schüler gefördert werden, selbst etwas für ihre gute Ausbildung zu tun", begründete Ina Bruhn die Entscheidung für die Schule. Auch die zuständige Koordinatorin für die Bibliothek, Christiane Seifert, war von denr Idee begeistert. Denn in der Präsenzbibliothek, die in Aufmachung und Nutzung einer Universitätsbibliothek gleicht, fehlt noch vieles.

Damit die Oberstufenschüler auf gedrucktes Wissen zugreifen können, sollen etwa spanischsprachige Literatur und Nachschlagewerke angeschafft werden. Auch für den moderneren Bestand an naturwissenschaftlichen Wälzern fehlen noch etliche Titel. Fachliteratur der neueren deutschen Geschichte steht ebenfalls auf dem Wunschzettel. Wer entsprechende Bücher besitzt, sie aber nicht nutzt, kann sie der Bibliothek spenden. Auch Klassiker der deutschen Nachkriegsliteratur werden noch gesucht.

Für Nachfragen steht das Sekretariat vormittags zur Verfügung. Erreichbar ist es unter der Telefonnummer (04101) 592524. Ganz dringend wird ein Drucker benötigt.

Die hohe Summe kam nicht nur durch die Teilnehmer am Benefiztumier zustande. Auch "großzügige Spenden von nicht Anwesenden", wie Inner Wheel Schatzmeisterin Johanna Geisberger sagte, hätten dazu beigetragen. Dazu gehörten etwa die Sparkasse Südholstein und die Haspa. (ev)

Pinneberger Tageblatt vom 13.10.06

19 Engel gegen den morgendlichen Zoff im Bus

Hinsehen, eingreifen, überzeugen. Wie damit schon mogentlicher Zoff im Bus verhindert werden kann, haben 14-jährige gelernt.

"Die Resonanz war ganz toll", freute sich Helmut Mühlbach. Der Beaftragte für Verkehrserziehung an der Johannes-Brahms-schule hatte gerade ein Vorurteil entkräftet. Nämlich die Behauptung, Jugendliche würden sich nur für sich selbst interessieren. 19 Schüler der achten Klasse hatten sich zum ersten Projekt "Bus-Engel" am Gymnasium beteiligt.

Mit einer so hohen Zahl hatte Herr Mühlbach nicht gerechnet, als er sich für das Projekt einsetzte. Denn die etwa 14-jährigen Schüler erklärten sich mit ihrer Teilnahme gleichzeitig bereit, zusätzliche Zeit aufzuwenden. Die etwa 15 Stunden umfassende Ausbildung fand zwar während der Schulzeit statt, den Stoff mussten sie aber trotzdem lernen.

Dafür haben sie während der Lehrzeit zum "Bus-Engel" Fähigkeiten erworben, die ihnen in vielen Situationen eine Hilfe sein können: Techniken zur Streitschlichtung und Gesprächsführung, Wissen zu Problem- und Konfliktlösungen, Methoden zur Streitschlichtung oder Teamfähigkeit. Nach der Zertifizierung zum "Bus-Engel" soll ihnen das Erlernte helfen, bei Streitigkeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln schlichtend einzugreifen. Von diesen Kenntnissen könne auch die Schule profitieren, so Mühlbach. Untersuchungen zufolge würden Streitigkeiten unter Jugendlichen am erfolgreichsten von Gleichaltrigen gelöst.

Pinneberger Tageblatt vom 4.10.06
letzte Aktualisierung: Montag 10. September 2007 Boris Kolbe