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Panoramabild der JBS
Termine und News » Presse Archiv » 2008.1

Brahms-Gymnasium: Künftig kommt der Strom vom Dach

Das Pinneberger Johannes-Brahms-Gymnasium und die Stadtwerke Pinneberg sind eine wirkungsvolle Allianz eingegangen. Es profitieren Okölogie und Ökonomie im gleichen Maße. Auf dem Dach der Schule sammelt eine Fotovoltaikanlage künftig "nachwachsende" Energie für elektrischen Strom.

Bei der Auswertung profitieren Physik- und Erdkunde-Schüler wegen der Lehren, die aus dem Betrieb gezogen werden können. Die Stadt freut sich über verminderte Energiekosten und die Stadtwerke über die Möglichkeit, sich mit ökologischen Aktivitäten zu profilieren. Der örtliche Energielieferant hat mit Zuschüssen und Darlehen etwa die Hälfte der Kosten in Höhe von mehr als 150 000 Euro gesponsert. Das Projekt wird ehrenamtlich von einem Verein Solar begleitet. Ihm gehören Eltern, Schüler und Lehrer an, Stadtwerke-Geschäftsführer Henning Fuchs sagte ebenfalls seine Unterstützung zu.

Dass die Stadtwerke erfolgreich bei umweltfreundlichen Energieprojekten mithalten können, beweist ein anderer Geschäftsabschluss: Vom 1. Januar an beliefert der örtliche Versorger alle Dienststellen des Kreises Pinneberg in der Stadt mit co-2 freiem Strom.

mg am 23. Dezember 2008

Solaranlage der JBS ist am Netz

Pünktlich zur offiziellen Inbetriebnahme der neuen Solaranlage der Johannes-Brahms-Schule gab es blauen Himmel und Sonnenschein.

"Hier geht’s ans Netz" steht auf den gelben Pfeilschildern im Flur der JBS. Folgt man den Pfeilen, gelangt man zum Kunstraum mit Blick auf die frisch installierte Solaranlage der Schule.

Am Freitag fand in eben diesem Raum bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel die offizielle Einweihung der Anlage mit vielen Gästen statt. Wo sich sonst nur Lehrer und Schüler aufhalten, standen vor bunten Plakaten und hinter einem sonnengelben Tisch diesmal auch zwei Vertreter der Gemeindewerke und die Pinneberger Bürgermeisterin Kristin Alheit .

Doch eigentlich läuft die Anlage schon seit dem 12. Dezember und produzierte bereits 31 Kilowattstunden Strom, der ins Zentralnetz eingespeist wurde. An diesem Tag drückte die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins JBSolar Susanne Schlüter um 9.15 Uhr mit dem Aufgang der Sonne auf den Knopf der Wechselrichter und die grünen Lämpchen begannen zu leuchten. Ein Wechselrichter ist nötig, um den Gleichstrom, den die Photovoltaikanlage produziert in Wechselstrom umzuwandeln, der ins Stromnetz eingespeist werden kann. Stadtwerke-Chef Henning Fuchs: "Wir werden das Projekt weiter mitbegleiten."

Nach gut 16 Monaten hat es JBSolar geschafft, eine funktionstüchtige Solaranlage auf das Schuldach zu setzen und anzuschließen. Und der nächste Schritt ist auch schon geplant. Aufgrund von Risikostreuung und zu Forschungszwecken wurden auf dem Dach drei verschiedene Arten von Photovoltaik-Zellen aufgebaut. Im Januar soll die Schule eine Wettermessstation bekommen. Aus diesen Gerätschaften werden dann Klimadiagramme für die Erdkundeprofil-Oberstufe gezogen. Und die Physikprofil-Oberstufe wird auswerten, welcher Zellentyp bei welchem Wetter am Besten funktioniert.

Damit aber alle Schüler was von der neuen Errungenschaft haben soll noch eine Datentafel in der Aula aufgehängt werden. Die Internet-AG stellt Grafiken und Daten ins Internet. Die nächste Solarrunde zur weiteren Besprechung der Vorhaben findet am ersten Montag nach den Ferien statt (12. Januar, 19 Uhr vor dem Lehrerzimmer). Diejenigen, die dem Verein vorher beitreten wollen, findet Infos unter www.jbsolar.xdn.de.

von Vivienne Goizet 22.12.2008

Mathematik-Nacht: Neun Schulen aus dem Kreis Pinneberg dabei

Sie tüfteln bis in den Morgen

Schüler waren eifrig dabei, aus purem Spaß am Knobeln in Gruppen äußerst kniffelige Aufgaben zu lösen.

Für die Nummerierung der Seitenzahlen eines Lexikons wurde 217-mal die Ziffer 4 verwendet. Wie viele Seiten kann das Lexikon höchstens haben? Thordis und Elena runzeln nur kurz die Stirn. Nach intensivem Brainstorming in der Gruppe, einem Schluck Apfelschorle und einem Griff ins Knabbergebäck legen die zehnjährigen Mädchen los. Lange dauert es nicht, und sie haben gemeinsam mit den anderen Fünftklässlern ihres Teams die Lösung: 573. Die Mädchen wollen noch viel mehr Matherätsel knacken. Es ist ja schließlich noch früh: Erst 21.30 Uhr.

Thordis und Elena sind zwei von rund 200 Schülern der Pinneberger Johannes-Brahms-Schule, die aus purem Spaß am Rechnen von Freitag auf Sonnabend die Nacht durchknobelten. Es war "Die lange Nacht der Mathematik", in der Schüler der Klassen 5 bis 13 bis in die Morgenstunden um die Wette rechneten.

Alles freiwillig: Wer zu müde wurde, konnte sich im Klassenraum im mitgebrachten Schlafsack zur Ruhe legen.

Die lange Mathenacht geht auf einen Internet-Wettbewerb zurück, den die Klaus-Groth-Schule in Neumünster erstmals vor 13 Jahren landesweit initiierte. Das Mathe-Happening ist kein Treffen der Genies, sondern eine riesengroße Schulparty. Der Spaß steht dabei an erster Stelle. "Als wir vor sechs Jahren erstmals mitgemacht haben, haben wir nicht geahnt, wie groß mal die Resonanz sein würde", sagt Dirk Langhein, Vater zweier Brahms-Schüler und Mathe-Nacht-Organisator im Gymnasium am Fahltskamp. "Dieses Jahr sind es 200. Damit haben wir auch die Kapazitätsgrenze erreicht", meint Langhein. "Für mehr haben wir in unserer viel zu engen Schule derzeit keinen Platz." Schließlich wird in der Mathe-Nacht nicht nur gerechnet. Die Eltern bestücken ein prächtiges Buffet. Sie stehen den Kindern als Helfer beim Rechnen die ganze Nacht über zur Seite. Die Schülervertreter hatten zum Ausgleich fürs viele Denken ein Sportprogramm organisiert.

Weil Hacker den Server der Klaus-Groth-Schule zeitweise lahm gelegt und dadurch die Ausgabe der Aufgaben verzögert hatten, dauerte diese Mathenacht besonders lang. "Macht nichts", meinte Thordis. "Schlafen können wir doch tagsüber."

Von Claudia Eicke-Diekmann Hamburger Abendblatt 24.November 2008

Baumängel an Gymnasien

Geld für Schulen: Investition in die Zukunft

Von Claudia Eicke-Diekmann Dass die Wünsche der Johannes-Brahms-Schule nicht utopisch sind, zeigt das Beispiel Theodor-Heuss-Schule: Das Quellentaler Gymnasium bekommt eine neue Aula und sechs zusätzliche Klassenräume. Die Stadt begründet die eine Million Euro teure Baumaßnahme mit dem "erheblich gestiegenen Raumbedarf der Schule". Bürgermeisterin Alheit freut sich zu Recht, "dass die Stadt dem Gymnasium trotz der schwierigen Haushaltslage neue Räume zur Verfügung stellen kann". Alles richtig! Applaus! In Schulen ist unser Geld bestens investiert. Und jetzt geht es hoffentlich so weiter auf der großen Pinneberger Bildungsbaustelle. Jetzt müssen Verwaltung und Politik systematisch weiterbauen - wie wär's mit der Johannes-Brahms-Schule?

Von Claudia Eicke-Diekmanner 25. September 2008

Hilferufe aus den Gymnasien

Marode Schulgebäude, Stunden fallen aus, zu wenig Pädagogen. Protestbrief an den Ministerpräsidenten.

Bei den einen fällt ständig der Unterricht aus, weil es an Lehrern mangelt. Anderswo gammeln Schulgebäude vor sich hin. Wieder woanders fehlen Klassenräume. Und stetig wächst die Zahl der Kinder pro Klasse. Kaum ein Gymnasium in Stadt und Kreis, aus der nicht Hilferufe schallen. Aufgeregte Eltern kämpfen mit Schulleitern und Lehrern für die Bildung ihrer Kinder. Schüler protestieren auf der Straße. Die Gymnasien haben schon bessere Zeiten erlebt.

Am Schenefelder Gymnasium waren Anfang des Schuljahres Fünft-Klässler-Eltern geschockt, weil wegen Fachkräftemangels die Zahl der Mathematikstunden reduziert wurden oder weil die Jungen und Mädchen teils mit Schulbüchern arbeiten sollen, in denen mit Pfennigen gerechnet wird. Im Halstenbeker Wolfgang-Borchert-Gymnasium (WoBo) rumorte es in der Elternschaft schon vor den Sommerferien kräftig, weil Schulleiter Karsten Schneegaß fünf Klassen im aktuellen sechsten Jahrgang kurzerhand auf vier schrumpfte und damit die Zahl der Kinder pro Klasse von 25 auf bis zu 32 erhöhte. Uns fehlen einfach die Lehrerstunden, so der Schulleiter. Wir brauchen mehr Geld für mehr Lehrer und damit für die Bildung.

Die Elternvertreter der Elmshorner Gymnasien Elsa-Brändström-Schule und der Bismarckschule protestieren laut gegen die Misere. Die Zahl der Gymnasiasten im Land ist in den vergangenen zehn Jahren um 23 Prozent gestiegen. Die Zahl der Lehrer aber nur um neun Prozent", sagt Jörg Greve, Vorsitzender des Schulelternbeirates Bismarckschule. Jedes Jahr kürzt das Ministerium unmerklich die Lehrerplanstellen je Schüler. Lege man die Planstellenbemessungszahlen von 1998 zugrunde, müssten an den beiden Elmshorner Gymnasien in diesem Schuljahr statt der 102, 8 Planstellen 133,7 Planstellen vorhanden sein. Das heißt, es fehlen 30 Vollzeitstellen an den beiden Schulen. Die Eltern beider Gymnasien sind empört und schrieben einen offenen Brief an Ministerpräsident Peter Harry Carstensen.

Die Schüler der Johannes-Brahms-Schule (JBS) kämpfen mit ganz anderen Problemen. Das Pinneberger Gymnasium platzt seit Jahren aus allen Nähten. Jährlich starten am Fahltskamp mindestens fünf neue fünfte Klassen. Zur Zeit lernen 1185 Schüler an der JBS, allein in der Oberstufe sind es 400. Damit sind wir zahlenmäßig eines der größten Gymnasien in Schleswig-Holstein, sagt Schulleiterin Ortrud Bruhn. Auf die Räume bezogen lässt sich das allerdings nicht sagen. 2002 stellte die Stadt Container aufs Gelände, die mittlerweile verrottet sind. Drei Jahre später erhielt die JBS einen Anbau, der allerdings viel zu klein ausfiel. Um Platz für zu schaffen, hat das Gymnasium längst Fachräume in Klassenräume umgewidmet. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Bürgermeisterin Kristin Alheit hat der Politik vorgeschlagen, drei zusätzliche Container auf dem Schulgelände aufzustellen. Ansonsten wird das Problem ausgesessen. Die Stadt hofft darauf, dass mit dem Start der Regional- und Gemeinschaftsschulen die Anmeldungen an den Gymnasien sinken. Falsch, meint WoBo-Leiter Schneegaß. Der Zulauf zu Gymnasien wird sich fortsetzen, weil das Gymnasium die berechenbarste Schulform ist. Die Gymnasien wachsen weiter, so Ortrud Bruhn. "Für unsere Schüler brauchen wir mindestens 17 zusätzliche Räume. An einen neuen Anbau mit Fachräumen, Aufenthalts- und Gruppenräumen und eine neue Sporthalle wage ich gar nicht mehr zu träumen, seufzt die JBS-Leiterin.

Von Claudia Eicke-Diekmanner 25. September 2008

Medien-Projekt

Radio Pinneberg ist jetzt noch professioneller ausgestattet Sendestudio fürs Brahms-Gymnasium Schüler der Oberstufe lernen sowohl beim Recherchieren als auch beim Umgang mit den modernen Medien.

Die Erfolgsgeschichte von Radio Pinneberg, dem von Jugendlichen gestalteten wöchentlichen Radioprogramm des Hamburger Stadtsenders Tide 96,0 geht weiter. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird das Medienprojekt am Johannes-Brahms-Gymnasium intensiviert.

Die Schule, neben dem Geschwister-Scholl-Jugendzentrum eine der Säulen von Radio Pinneberg, hat als Ausstattung für ihr neues Medienprofil vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein ein zweites mobiles Sendestudio und weitere technische Ausstattung erhalten. Sechs Schüler haben sich für ihre Spezialisierung zu Medienlotsen Zertifikate verdient und können jetzt bei der Anleitung neuer Gruppen helfen.

Was erwartet Oberstufenschüler, die sich am Johannes-Brahms-Gymnasium, für das Medienprofil entscheiden? Sie sollen in die Lager versetzt werden, Themen auszuwählen, zu recherchieren, Interviews und Umfragen durchzuführen, und die Beiträge mit der digitalen Audioschnittsoftware herzustellen. Außerdem gilt es, Moderationstexte zu schreiben, Musik auszuwählen und einen Sendeplan für die wöchentlich eine Sendestunde, dienstags von 16 bis 17 Uhr, über den Hamburger Kanal Tide 96,0 herzustellen.

"Kennen Sie dieses Lied? Was sagt ihnen der Name Johannes Brahms?" Derartige Fragen sind es, mit denen sich die Reporter von Radio Pinneberg zu Umfragen in die Innenstadt begeben. Kürzlich war die Hamburger Hafencity ein weiteres Betätigungsfeld, für die praktische Umsetzung von Themen wie ökologische Belastung der Elbe oder Stadtplanung. Im Unterrichtsfach Geschichte verarbeiteten andere Schüler ihre Kenntnisse über den Zweiten Weltkrieg in Interviews mit Zeitzeugen aus der Familie oder dem Seniorenheim.

Als eine von wenigen Schulen im Lande bietet das Brahms-Gymnasium vom Herbst an Medienerziehung als Teil der neuen Profiloberstufe. Fächerübergreifend werden dafür die Sachgebiete Deutsch, Gesellschaft, Geschichte, Musik und Informatik genutzt.

Bei dem Medien erfahrenen Referendar Sebastian Marcks laufen die Fäden zusammen. "Es ist bemerkenswert, wie schnell sich alles entwickelt hat", sagte Marcks, der Radio Pinneberg mit Unterstützung des Offenen Kanals und des Hamburger Senders Tide vor eineinhalb Jahren aus der Taufe gehoben hatte. "Wir empfinden eine Herzensnähe zu Pinneberg und haben hier unser 14. und 15. Außenstudio", lobte Peter Willers vom Offenen Kanal.. "Pinneberg kann stolz sein auf dieses landesweit einmalige Projekt", sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Bernd Schröder, der ebenfalls zu den Vätern von Radio Pinneberg gehört.

erschienen am 18. Juli 2008 Hamburger Abendblatt Von Marion Girke

Jugend-Radio mit zweitem Standbein

Radio Pinneberg bleibt auf Expansionskurs: Seit gestern gibt es in der Brahmsschule ein zweites Sendestudio. Nach den Sommerferien soll dort in der Oberstufe ein einzigartiges Medienprofil starten.

Seit eineinhalb Jahren ist Radio Pinneberg "on air". Die Jungmoderatoren hatten schon Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, Bands wie die "Beatsteaks" und "Kettcar" sowie TV-Koch Tim Mälzer am Mikro. Gestern bekamen die Jugendlichen ein zweites Sendestudio, untergebracht in der Johannes-Brahms-Schule (JBS). "Pinneberg liegt uns besonders am Herzen", sagte Peter Willers, Chef des Offenen Kanals (OK) Schleswig-Holstein, bei der Übergabe des knapp 3000 Euro teuren Geräts. In der Kreisstadt stehen damit das 14. und 15. Außenstudio des Kanals. "Es ist für uns ein einzigartiges Pilotprojekt: Die Verknüpfung von Live-Sendung, Ausbildung von jugendlichen Medienlotsen und Einbindung des Radios in den Schulunterricht gibt es so nur einmal", betonte Willers. Die ersten sechs Medienlotsen bekamen gestern ihre Zertifikate überreicht. Sie haben nicht nur eine Einführung in die Radiotechnik sowie durch die Junge Presse Pinneberg (JPPI) eine journalistische Ausbildung bekommen, sondern wurden auch pädagogisch fortgebildet. "Es macht total viel Spaß, den jüngeren Schülern etwas beizubringen", schwärmte René Schaar, einer der Medienlotsen. "Ihr seid diejenigen, die mit ihrem Engagement noch mehr Jugendliche ans Radio heranführen", bedankte sich Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD).

Bisher wurden die Sendungen des Jugendsenders im Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus produziert. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Mit dem neuen Standort bekommt das Projekt ein zweites Standbein und soll damit stärker in den Schulunterricht integriert werden. So startet nach den Sommerferien an der JBS ein neues medienwissenschaftliches Oberstufenprofil. Darin sollen die Schüler den kritischen Umgang mit Medien erlernen und - hier kommt das Radio ins Spiel - auch selber Beiträge produzieren. Ab Herbst wird dann wohl im Zuge von fächerübergreifendem Projektunterricht auch live aus der JBS gesendet. Neu im Boot ist dabei auch das evangelische Jugendwerk. Nach den Sommerferien wird Gemeindepädagoge Harald Kenner mit einem eigenen Redaktionsteam in das Projekt einsteigen.

Und das soll nur der Anfang sein: "Wir wollen das Angebot in naher Zukunft auch für andere Schulen öffnen", erklärte Sebastian Marcks, Projektleiter und Referendar an der JBS. So sollen die Medienlotsen andere Schulen beim Aufbau eines eigenen Sendestudios unterstützen.

von Christian Wermke 15.07.2008 Pinneberger Tageblatt

Auf Torjagd mit dem Bobbycar

Nathalie Grünwald und Madeleine Krisch holten sich als Team am Ende die Siegertrophäe. Spaß gemacht hat es allen Teilnehmern.

Sie haben schon drei Spiele hinter sich, aber erst einen Punkt ergattert. Sophia und Carina nehmen es gelassen: "Wir finden die Olympiade echt witzig", sagen die beiden Zwölfjährigen über das spielerisch-sportliche Spektakel, das am Wochenende an der Johannes-Brahms-Schule (JBS) auf die Beine gestellt wurde. FrizzzBox, Feuerwasser, Bobbycar-Kick, Kellner-Cup und Superbowl: Die Organisatoren Lennart Feix und Niklas Dwenger hatten mit ihrem zehnköpfigen Helferteam gleich eine ganze Reihe von neuen Disziplinen kreiert. 250 Schüler aus 16 Klassen der fünften bis siebten Jahrgänge wetteiferten um Pokale.

Die auf Plakaten als "Show-Event des Sommers" angekündigten Spiele wurden zum Spektakel, denn auch etwa 200 Mitschüler und Eltern waren gekommen, um die Teilnehmer anzufeuern.

Nachdem Bürgermeisterin Kristin Alheit das symbolische Startband durchgeschnitten hatte, wurden die Mädchen und Jungen in der Aula von der Schülerband "Heatric" mit dem Rockhit "Eye of the Tiger" musikalisch begrüßt. Dann starteten die Zweierteams in die Vorrunde: Zehn Stationen waren drinnen und draußen aufgebaut. Mit dem Bobbycar einen Gymnastikball in ein Tor bugsieren, ein Tablett mit Wasserbechern möglichst ohne zu kleckern über einen Slalomparcours bringen, Fragen zum Allgemeinwissen beantworten oder mit einer Spritze, die die Freiwillige Feuerwehr Kummerfeld aufgebaut hatte, Plastikbecher "abschießen" - für reichlich Spiel und Spaß war gesorgt.

Für das Finale ging es in die Aula zurück. Dort mussten die 16 besten Teams gegeneinander antreten. Nathalie Grünwald und Madeleine Krisch setzten sich am Ende durch und wurden als strahlende Siegerinnen gefeiert. Sowohl die in der Vorrunde ausgeschiedenen Teams als auch die Finalteilnehmer durften sich aus den zahlreichen Preisen je einen Gewinn aussuchen. Die Preise im Gesamtwert von mehr als 2000 Euro, darunter Handys, MP3-Player, DVD-Player sowie 600 Gutscheine für ein Fast-Food-Restaurant, hatten Betriebe aus Pinneberg gestiftet.

Die Einnahmen aus einer Tombola sowie dem Verkauf von Speisen und Getränken fließen in die Kasse der Schülervertretung. Das Geld soll unter anderem für die Verschönerung des Innenhofs verwendet werden.

von Thomas Krohn 14.07.2008

letzte Aktualisierung: Donnerstag 02. April 2009 Boris Kolbe